Symbolbild Schweinfurt
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Nach Heuballenbrand: Feuer offenbar vorsätzlich gelegt

Kripo sucht wichtige Zeugen

GRETTSTADT OT UNTEREUERHEIM, LKR. SCHWEINFURT. Nachdem am Montagabend etwa 150 Heuballen in Flammen aufgegangen waren, hat inzwischen die Kriminalpolizei Schweinfurt die weiteren Ermittlungen übernommen. Derzeit spricht Vieles dafür, dass das Feuer vorsätzlich gelegt worden war. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 8.000 Euro.

Rund 150 Heuballen in Flammen

Wie bereits berichtet, waren die ersten Mitteilungen über den Brand gegen 22.50 Uhr bei der Integrierten Leitstelle eingegangen. Die etwa 150 Heuballen waren auf einem Feld zwischen der Staatsstraße 2277 und der A 70 gelagert und hatten aus zunächst unklarer Ursache Feuer gefangen.

Rund 100 Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren hatten ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindert. Personen waren bei dem Brand glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gehen die Brandfahnder der Schweinfurter Kripo von Brandstiftung aus. Bei der Aufklärung der Tat setzen die Beamten nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Insbesondere sind die Ermittler auf der Suche nach zwei wichtigen Zeugen, die das Feuer offenbar entdeckt und mit ihrem Pkw an dem Feld angehalten hatten.

Auch sonstige Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Schweinfurt unter Tel. 09721/202-1731 in Verbindung zu setzen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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