Symbolbild Schweinfurt
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Flugunfall: Drachen-Trike fängt Feuer

Missglückte Landung

BAD KISSINGEN. Bei einer missglückten Landung mit einem motorbetriebenen Luftsportgerät am Montagabend sind ein Fluglehrer und dessen Schüler schwer verletzt worden. Nach der Bruchlandung auf der Landebahn fing das Ultraleichtflugzeug Feuer und die Männer zogen sich Verbrennungen zu. 

Die Bad Kissinger Polizei und ein speziell geschulter Beamter sind mit der Aufnahme des Luftfahrtunfalles betraut.

Auf Landebahn aufgeschlagen

Ein 43-jähriger Fluglehrer und sein Schüler waren gegen 18.45 Uhr mit ihrem Ultraleichtflugzeug wieder auf dem Rückweg zum Flugplatz In der Au.

Während des Landeanfluges kam es in etwa 15 Metern Flughöhe dem Sachstand nach zu einem plötzlichen Strömungsabriss. Der 57 Jahre alte Flugschüler wollte deshalb offenbar nochmals durchstarten, um wieder an Höhe zu gewinnen. Dies misslang, das sogenannte Drachen-Trike sackte ab und schlug mit dem Vorderrad voran hart auf der Landebahn auf.

Feuer gefangen

Der hinten in dem Ultraleichtflugzeug sitzende Lehrer stieg nach dem Unfall als erster aus und wollte offenbar dem vorne sitzenden Schüler aus dem Sicherheitsgurt helfen. Dabei löste sich aus noch ungeklärter Ursache das Gesamtrettungssystem für Ultraleichtflugzeuge.

Hierbei handelt es sich um eine Art Rakete, die einen für Stürze aus großer Höhe gedachten Fallschirm auslöst. Es kam in der Folge zu einem Feuer, das sich auf dem Fluggerät ausbreitete.

Schwere Verbrennungen erlitten

Die beiden Männer erlitten Verbrennungen zweiten Grades am Kopf und den Armen. Sie wurden vor Ort medizinisch versorgt und anschließend jeweils mit Rettungshubschraubern in Kliniken geflogen. Der Sachschaden an dem Drachen-Trike wird sich auf mehrere tausend Euro belaufen.

Die Bad Kissinger Polizei hat einen Sachverständigen für die Aufnahme von Unfällen mit Luftsportgeräten bereits in die Ermittlungen miteinbezogen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeipräsidium Unterfranken.

 

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