Symbolbild Würzburg
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Drei Fahrradunfälle mit Verletzten

Fahrer alle ohne Helm

SCHWEINFURT. Drei Fahrradunfälle, bei denen die Fahrer zum Teil schwere Verletzungen erlitten, registrierte die Polizei im Laufe des Dienstag.

Am Morgen war eine 25jährige mit ihrem Bekannten auf der Niederwerrner Straße stadteinwärts unterwegs. Vor dem Fußgängerüberweg zur Florian-Geyer-Straße bremste sie offenbar zu stark ab, kam zu Fall und wurde mit Knöchelverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Kurzzeitig bewusstlos

Kurzzeitig bewusstlos war am frühen Nachmittag ein 75jähriger Mann, der mit seinem Drahtesel am Jägersbrunnen stadteinwärts fuhr, vermutlich einen Bordstein touchierte und zu Boden stürzte. Er kam mit schweren Kopfverletzungen ebenfalls ins Krankenhaus.

Nur 10 Minuten später benutzte eine 19jährige in der Geldersheimer Straße verbotswidrig den stadteinwärts führenden Fahrradweg. An der Kreuzung zur Oskar-von-Miller-Straße geriet sie ebenfalls zu nah an einen Bordstein, bremste abrupt, stürzte zu Boden und musste ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Gefährliche Fahrt

Die Polizei nimmt diese Vorfälle zum Anlass, darauf hinzuweisen, dass ein Fahrradhelm mit hoher Wahrscheinlichkeit die Verletzungen minimiert hätte. Es besteht zwar keine gesetzliche Tragepflicht. Jeder Radfahrer sollte sich allerdings der möglichen Auswirkungen bewusst sein, wenn er ohne Helm unterwegs ist.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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