Symbolbild Schweinfurt
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Lieber im Freibad oder Baggersee schwimmen gehen?

Pro und Contra

Sommerzeit = Badezeit, ganz klar! Doch nicht alle können sich gerade im Meer erfrischen. Wer daheim geblieben ist, muss mit den heimischen Gewässern vorlieb nehmen. Dabei stellt sich für viele jedes Jahr die gleiche Frage: Geht man lieber an den Baggersee oder doch ins Freibad? Beides hat so seine Vor- und Nachteile. Wo kühlen sich die Schweinfurter am liebsten ab, am See oder im Schwimmbad? Wir sind auf viele Kommentare und Meinungen gespannt!

Natur vs. Komfort

Freie Natur, grüne Wiesen, Bäume und frische Luft – diese idyllische Kulisse schaut man nicht nur besonders gern an, hier entspannt es sich auch doppelt so leicht. Beides gibt es am See und auch im Freibad. Wenn es um das Wasser geht, gibt es aber große Unterschiede: Seewasser ist im Gegensatz zum Schwimmbadwasser chlorfrei und daher besser für Haut, Haare und Augen.

Was für die einen jedoch Natur pur sein mag, empfinden andere als dreckig und abstoßend. Denn trotz der regelmäßig durchgeführten Wasserproben der Seen, teilt man sich das Wasser mit Enten, Fischen und jeder Menge Algen. Der Untergrund kann je nach Beschaffenheit sandig, steinig oder ziemlich “glitschig” sein und der Boden ist oft nicht zu sehen– für manche ein mulmiges Gefühl. Auch ist es nicht immer ganz ungefährlich, in einem See baden zu gehen. Daher bevorzugen viele Badefreunde  eher den betonierten und gepflasterten Untergrund der Schwimmbäder. Hier sieht man eben, wo man schwimmt.

Ruhe vs. Action

Vom Rand springende Kinder, überfüllte Bahnen, ständiges Ausweichen – im Schwimmbad kann es schon mal eng und laut werden, gerade in den Ferien und bei gutem Sommerwetter. In Badeseen verläuft es sich dagegen auch an volleren Tagen besser. Die großflächigen Liegewiesen sind außerdem ein dickes Plus für viele Badeseen. Hier hat man meist seine Ruhe und kann super entspannen. Im Schwimmbad liegt man dann doch oft wie die Ölsardinen Handtuch an Handtuch mit fremden Badegästen und mit der Ruhe ist es auch so eine Sache.

Der Nachteil beim Schwimmen im See: “Bahnen” schwimmen könnte sich je nach See schwierig gestalten. Auch lässt sich die zurückgelegte Strecke nicht so genau nachverfolgen wie im Freibad. Hier sind die Bahnen metergenau abgemessen. Eine Alternative für alle Sportbegeisterten wäre zum Beispiel, sich an der Schwimm-Zeit anstatt der zurückgelegten Strecke zu orientieren.

Ein weiterer Vorteil am Badesee ist natürlich der, dass hier sämtliche aufblasbaren Wassertiere, Luftmatratzen und Boote mitgebracht werden können – Platz ist ja genug. Das Freibad punktet auf der anderen Seite mit Sprungturm und Wasserrutsche, die mittlerweile in fast jedem Bad zu finden ist.

Verpflegung und Sanitäranlagen

Pommes, Eis, WC-Anlagen und Umkleiden, Duschen, eisgekühlte Getränke: Früher war die Gastronomie und der Service ein eindeutiger Vorteil am Schwimmbad. In den letzten Jahren haben viele Bagger- und Badeseen allerdings mit Kiosks, Duschen und WCs aufgerüstet, so dass sich die Badeorte in dieser Kategorie kaum unterscheiden. An beiden Badeorten kann natürlich auch selbst Verpflegung mitgebracht werden. Aber so ein kühles Eis zwischendurch hat schon auch was!

Einziger Vorteil der Badeseen ist, dass während viele Schwimmbäder die Preise angezogen haben, die meisten Naturgewässer kostenfrei nutzbar sind. Auch Hunde sind teilweise erlaubt. An beiden Badeorten kann natürlich auch selbst Verpflegung mitgebracht werden.

Anreise und Parken

Hier lassen sich nur schwer Vor- und Nachteile nennen, da die Parksituation in der Badehochsaison sowohl in Schwimmbädern als auch an Baggerseen schwierig ist. Hier lohnt es sich besonders früh seine sieben Sachen zu packen und sich einen Parkplatz zu sichern oder die öffentlichen Verkehrsanbindungen zu nutzen, wenn möglich. Vorteil der Schweinfurter Schwimmbäder ist hierbei eindeutig die zentrale Lage mit regelmäßigen Busanbindungen, während man für die Badeseen in der Umgebung eine längere Strecke zurücklegen muss.

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