Symbolbild Schweinfurt
Symbolbild Schweinfurt

Was ist eigentlich typisch „Schweinfurterisch“?

Gewisse Eigenarten

Jede Region und jeder Ort hat ja so seine gewissen Eigenarten: Dinge, Sprüche, Institutionen, die genau diese Region oder den Ort treffend beschreiben und einfach einzigartig sind. Wir wollten deshalb von unseren Fans wissen, was typisch “Schweinfurterisch” ist. Was kennt hier jeder, was muss man gegessen haben, welche Art von Zeitgenossen sind die Schweinfurter? In den Fan-Kommentaren konnte man so einiges über Schweinfurt lernen. Über noch mehr typische Eigenarten freuen wir uns natürlich weiterhin in den Kommentaren.

Schnüdel und Schlachtschlüssel

Echt „Schweinfurterisch“ ist laut einem Fan-Kommentar auf jeden Fall der städtische Sportverein FC Schweinfurt von 1905, auch „Schnüdel“ genannt. Das wiederum ist auch so ein typischer Begriff, den man sofort mit Schweinfurt in Verbindung bringt. Es heißt, der Verein besticht mit 110 Prozent Leidenschaft und Tradition. Neben den Fußballern, die ihre Heimspiele im Willy-Sachs-Stadion austragen, wird bei den „Schnüdeln“ zum Beispiel auch Korbball, Faustball oder Hockey gespielt .

Typisch ist wohl auch die Schweinfurter Schlachtschüssel – zwar eine Geschmacksache aber sehr traditionell. Für alle, die dieses fränkische Gericht nicht kennen: Es handelt sich dabei um eine Art Schlachtplatte bei der verschiedene Teile des Schweins in „sieben Gängen“ gegessen werden. Das Besondere an der Schweinfurter Schlachtschüssel ist, dass es sich hier eher um ein geselliges Fest handelt. Auch ist das Gericht auf keiner Speisekarte zu finden und gegessen wird stets von großen Holzbrettern, Teller gibt es nicht. Dazu noch ein Roth Bier und guten Appetit!

Dönerbuden und Gemecker

Eine Beobachtung, die laut den Fan-Kommentaren einige Leute schon gemacht haben und anscheinend für das Schweinfurter Stadtbild steht, sind Dönerläden und Handyläden. Auch Shisha-Bars und „Bäckerereien ohne Ende“ findet man. Dafür gibt es „keinen gescheiten Supermarkt“ und die „Stadtmitte ist sowieso wie ausgestorben“, nicht zu vergessen: „Ab 18:00 Uhr werden die Gehsteige hoch geklappt.“ Die Schweinfurter nörgeln wohl gerne, beschweren sich über alles, sind launisch und „eine ignorante Ellenbogen-Gesellschaft“. Sind die Schweinfurter wirklich solche Stinkstiefel?

Feste und viele Radler

Doch auch die Feierkultur ist typisch Schweinfurterisch. Da wären das Stadtfest und das Weinfest, ein Mittelalterfest, Federweißerfest und natürlich das große Volksfest, das nicht nur für Schweinfurter ein Besuchermagnet ist. Laut Fan-Kommentaren gehören auch die vielen Radfahrer, die auf ihrer Radtour am Main entlang durch Schweinfurt fahren, zur Stadt – genauso wie die Wehranlagen, die Industrie, Höll und Marienbach. Aber auch die guten Stadtbus-Verbindungen und der Stau um 15:30 Uhr auf der Maxbrücke stadteinwärts.

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