Symbolbild Schweinfurt
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Rathenau-Schulen: Landkreis setzt auf Zusammenarbeit mit Stadt

Schulentwicklungsplan: Reaktion des Landrats

Mit Respekt und mit Verständnis hat Landrat Florian Töpper auf die jüngste Entscheidung des Oberbürgermeisters Sebastian Remelé beim Thema Schulentwicklungsplan reagiert.

Statement des Oberbürgermeisters

Der Oberbürgermeister wird dem Stadtrat empfehlen, die Handlungsempfehlungen des Schulentwicklungsplans hinsichtlich des Walther-Rathenau-Gymnasiums und den Realschulen nicht weiter zu verfolgen. Damit stünde eine Zusammenlegung der Rathenau-Realschule und der Staatlichen Realschule Schonungen nicht mehr zur Disposition.

Schwere Entscheidung

Landrat Florian Töpper: „Aufgrund mehrerer positiver Effekte für den Landkreis war und ist das Angebot der Stadt für die Landkreisverwaltung diskussionswürdig. Es wurde für gut und sinnvoll erachtet, weitere Details zu prüfen. Allerdings kann ich die aktuellen Beweggründe der Stadt sehr gut nachvollziehen.

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So oder so wäre es für beide beteiligten Gremien, Stadt- und Kreistag, eine schwere Entscheidung gewesen. Beschlüsse mit solch einer Tragweite benötigen eine breite Mehrheit, hier sind sich der Oberbürgermeister und ich völlig einig.“

Keine weitere Diskussion

In einer Sondersitzung des Kreistags im Juli 2016 wurde dem Gremium der Schulentwicklungsplan in Gänze vorgestellt und intensiv und konstruktiv diskutiert. Eine endgültige Entscheidung zu den Plänen war von Anfang an in dieser Sondersitzung nicht vorgesehen. Vielmehr war sich das Gremium einig, dass eine Entscheidung hinsichtlich der Schonunger Realschule erst getroffen werden kann, wenn klar ist, wie die Stadt Schweinfurt mit den Handlungsempfehlungen des Schulentwicklungsplans umgeht. Damit stünde dieser Punkt des Schulentwicklungsplans auch im Landkreis Schweinfurt nicht weiter zur Diskussion.

Region stärken

„Herr Oberbürgermeister Remelé und ich sind uns aber auch einig, dass auch künftig interkommunale Zusammenarbeit, wann immer es angezeigt ist, stattfinden muss. Unser beider Bestreben ist und bleibt es, die Region zu stärken und dazu gehört selbstverständlich auch eine zukunftsfähige Schullandschaft. Allen Beteiligten und Verantwortlichen muss aber auch klar sein, dass die Entwicklung einer Region manchmal durchaus schwierige und vielleicht auch nicht immer populäre Entscheidungen erfordert“, sagt Landrat Töpper.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Landkreises Schweinfurt.

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