Symbolbild Schweinfurt
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Betrunkene Autofahrerin äußert Suizidgedanken

In Bezirkskrankenhaus eingewiesen

SCHWEINFURT. Nach der Feststellung einer Trunkenheit im Verkehr am späten Donnerstagabend musste die Beschuldige aus einer nördlichen Landkreisgemeinde in das Bezirkskrankenhaus eingewiesen werden.

Bei der Sachbearbeitung äußerte sie mehrfach Selbstmordgedanken.

Entgegen der Einbahnstraße

Wenige Zeigerumdrehungen vor Mitternacht wurde eine Streifenwagenbesatzung auf einen silbernen 3er BMW aufmerksam, der in der Ludwigstraße entgegen der Einbahnstraße unterwegs war.

Zudem wurde das Automatikfahrzeug in regelrechten „Hopsern“ vorwärtsgefahren.

Starke Alkoholfahne

Nachdem die Fahrerin angehalten werden konnte, schwappte den Beamten eine starke Alkoholfahne aus dem Innenraum entgegen.

Bei einem freiwillig durchgeführten Atemalkoholtest erreichte die 55-Jährige 1,78 Promille.

Weiterfahrt unterbunden

Die Weiterfahrt war zu Ende und der Fahrzeugschlüssel wurde vorübergehend konfisziert.
Anschließend ist in der Polizeiwache eine Blutentnahme durchgeführt worden.

Der Führerschein geht nun mit einer Sicherstellungsbescheinigung und einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr an die Staatsanwaltschaft. Die Führerstelle erhält ebenfalls, wie so üblich bei Trunkenheitsdelikten, einen Abdruck der Anzeige.
Weil die Mittfünfzigerin während der gesamte Sachbearbeitung fortwährend Selbstmordgedanken von sich gab, wurde sie in ein Spezialkrankenhaus eingewiesen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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