Symbolbild Schweinfurt
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Schnüffeln an Gasflasche: Mann eingewiesen

Gasgeruch in Wohnung

SCHWINFURT. Ein der Polizei bestens bekannter „Rauschgift-Klient“ ist am frühen Donnerstagabend in das Bezirkskrankenhaus eingewiesen worden.

Zuvor waren Meldungen über Gasgeruch aus einer Wohnung in der Bauerngasse eingegangen. Hier wurden zwei Propangasflaschen gefunden, die der Betroffene vermutlich dazu benutzte, um sich „High“ zu schnüffeln.

Nicht auszudenken, was bei einem falschen Umgang mit den Gas alles hätte passieren können.

Propangasflaschen

Gegen 20 Uhr ging eine Mitteilung bei der ILS ein, wonach Personen Gasgeruch aus einer Wohnung n der Bauerngasse wahrgenommen haben. Beim Eintreffen der Polizei war die Feuerwehr bereits zugegen.

Der Einsatzleiter teilte mit, dass sich vermutlich ein Anwohner mit Propangasflaschen in seiner Wohnung im ersten Stock befände. Zusammen mit den Floriansjüngern wurde daraufhin die Wohnung sofort betreten.

Eindeutiger Geruch

Hier trafen die Einsatzkräfte einen der Polizei als Rauschgiftkonsument allseits bekannten 36-Jährigen an. Er saß im Wohnzimmer und hatte eine Gasflasche neben sich stehen.

In einem anderen Raum stand noch eine weitere Flasche. Der Mann verneinte, irgendetwas mit den Flaschen getan zu haben, jedoch war der eindeutige Gasgeruch in der Wohnung nicht wegzuleugnen.

Berauschter Zustand

Seinen Angaben, dass er sie zum Grillen benötigte, sprach jedoch dagegen, dass er augenscheinlich in einem leicht berauschten Zustand war. Triftige Gründe sprachen also dafür, dass er sich mit dem Gas in einen berauschenden Zustand versetzt hatte.

Auf Grund von Selbstgefährlichkeit und noch viel mehr von einer erheblichen Gefahr für die Allgemeinheit wurde er anschließend ins Bezirkskrankenhaus eingewiesen. Die Gasflaschen wurden sichergestellt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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