Symbolbild Schweinfurt
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Fußball-„Fan“ schlägt auf Vater und Sohn ein

Wieder zugeschlagen

SCHWEINFURT/BAYREUTH. Ein mehr als amtsbekanntes Mitglied einer bekannten Fangruppierung des FC Schweinfurt 05 hat beim Auswärtsspiel am letzten Wochenende in Bayreuth wieder sehr negativ von sich reden gemacht.

Von der Bayreuther Polizei ist jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen zweifacher Körperverletzung eingeleitet worden.

Erst aus Haft entlassen

Der 33-Jährige aus einer Landkreisgemeinde, der erst im Februar aus der Strafhaft entlassen worden ist und gegen den bis 30. Juni auch ein bundesweites Stadionverbot bestand, wohnte am vergangenen Spieltag dem Spiel seines Vereins in Bayreuth bei.

Nach dem Ende des Spiels wurde der Teil der Schweinfurter Fans, die wegen ihres ständig negativen Auftretens bereits polizeibekannt sind, von einer Sondereinheit der Polizei, USK -Unterstützungskommando- genannt, auf ihrem Weg vom Stadion zum Bahnhof begleitet.

Bei einem zufälligen Halt an einer Fußgängerampel fuhren in diesem Moment zwei Fahrradfahrer an der Fangruppierung vorbei. Äußerlich „outeten“ sich die beiden als Fans der Spielvereinigung Bayreuth, weil der 51-jährige Vater und sein 18-jähriger Sohn deren Trikot trugen.

Auf Vater und Sohn eingeprügelt

Ohne dass sich die beiden durch Worte, Mimik, Gestik oder Zeichengebung an die Schweinfurter wandten, trat der 33-jährige Schnüdelfan plötzlich und unerwartet für alle aus seiner Gruppierung heraus und prügelte mit seinen Fäusten auf Vater und Sohn ein.

Sofort schritten die Beamten ein, trennten den Täter von seiner Fanschar und nahmen ihn fest. Bei der Tatausführung stand der 33-Jährige wieder einmal deutlichst unter dem Einfluss von Alkohol.

Auf Grund des nach Schweinfurt gemeldeten Vorfalls wird die Polizeiinspektion jetzt alle ihnen zur Verfügung stehenden rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um gegen den Prügler schnellstmöglichst wieder ein bundesweites Stadionverbot auf den Weg zu bringen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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