Symbolbild Schweinfurt
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Glücksfall Brandmelder: Hund als „Täter“

Brandfall schnell geklärt

SCHWEINFURT. Rund 20 Floriansjünger der Stadtfeuerwehr und eine Streife der Polizei rasten am späten Mittwochnachmittag zu einem gemeldeten Brand in die Heisenbergstraße. Glücklicherweise schon recht bald konnte Entwarnung gegeben werden. Es sah zunächst alles viel schlimmer aus, als es dann in Wirklichkeit war.

Und die Brandfahnder konnten den Übeltäter des Ganzen auch schon ziemlich bald überführen, es handelte sich um einen der Hunde der Mieterin.

Dass überhaupt alles so gut ausgegangen ist, ist wohl dem installierten Brandmelder zu verdanken.

Deutliche „Prankenspuren“

Kurz nach 19 Uhr ging die 44-Jährige aus ihrer Wohnung und ließ ihre beiden Hunde zurück. Die Hunde sind in ihrer Erziehung bereits so weit fortgeschritten, dass sie zum Beispiel selbständig Türen öffnen können.

Und gestern zeigte zumindest einer der Beiden, dass er noch etwas ganz anderes kann, nämlich den Elektroherd einschalten. Deutliche „Prankenspuren“ waren später an dem Schalter festzustellen, der dann auf Stufe 3 gestellt worden ist.

Plastikdose geschmolzen

Dumm nur, dass ausgerechnet auf dieser Herdplatte eine größere Plastikdose eines namhaften Herstellers abgestellt war. Die begann natürlich zu schmelzen und zu schmoren. Weil der Brandmelder daraufhin sofort Alarm schlug, trafen die Rettungskräfte auch schon so zeitnah ein, dass ein Brandausbruch und wohl dann erheblicher Gebäude- und Sachschaden verhindert werden konnte.

Nach einem guten Durchlüften ihrer Wohnung konnte die Mieterin wieder einziehen.

Ob dem „Übeltäter“ jetzt eventuell eine Karriere im Zirkus, einer Reality-Show, Daily-Soap oder in der Serie „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ winkt, ist dem Verfasser nicht bekannt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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