Symbolbild Schweinfurt
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Mehrere Verkehrsunfälle bei Regen

Ins Schleudern geraten

OBERTHULBA. Um 19.55 Uhr befuhr am Samstag ein Mann aus Österreich die A7 Richtung Kassel. Da er bei starkem Regen zu schnell unterwegs war, geriet sein Pkw kurz nach der AS Oberthulba ins Schleudern, prallte gegen die Mittelschutzplanke, drehte sich und kam entgegen der Fahrtrichtung auf dem linken von drei Fahrstreifen zum Stehen.

Der Schaden am BMW wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt. An der Mittelschutzplanke entstand ein Sachschaden von ca. 3.000 Euro.

Warnblinklicht kaum zu sehen

Die Beleuchtung und das Warnblinklicht des BMW waren kaum zu erkennen, so dass sich ca. 15 Min. später bei strömenden Regen ein Folgeunfall ereignete.

Auf allen drei Fahrstreifen befanden sich Fahrzeuge. Ein 24-jähriger Unterfranke fuhr auf dem linken Fahrstreifen und streifte mit seiner linken Fahrzeugseite beim langsamen Vorbeifahren den vorher verunfallten und beschädigten BWM. Dabei entstand am Skoda ein Schaden von ca. 5.000 Euro.

Der totalbeschädigte BMW und der Skoda wurden abgeschleppt.

Geschwindigkeitsbeschränkung

An der Unfallörtlichkeit war auch eine Geschwindigkeitsbeschränkung von „80 km/h bei Nässe“ angeordnet. Hätte der Unfallverursacher seine Geschwindigkeit den Witterungsverhältnissen angepasst, wäre er nicht nur viel schneller an seinem Zielort gewesen, hätte kein Bußgeld und keine Punkte bekommen und zusätzlich hätten nicht 18 Feuerwehrler aus Oberthulba und 2 Mitarbeiter der Autobahnmeisterei ausrücken müssen.

Gegen Leitplanke geprallt

Obwohl auch Richtung Füssen eine Geschwindigkeitsbeschränkung von „80 km/h bei Regen“ und er an dem oben angegebenen Verkehrsunall vorbeigefahren war, kam ein 44-jähriger Oberfranke wegen nicht angepasster Geschwindigkeit bei Starkregen kurz nach der AS Bad Kissingen/Oberthulba mit seinem Pkw ins Schleudern, prallte zunächst in die Mittelleitplanke, wurde dort abgewiesen, schleuderte über die gesamte Fahrbahn nach rechts in die Aussenschutzplanke und von dort wieder nach links in die Mittelleitplanke, wo der VW auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen kam.

Der total beschädigte VW-Passat musste abgeschleppt werden. Der Schaden am Fahrzeug wird auf ca. 15.000, der an den Schutzplanken auf 1.500 Euro geschätzt.

Auch hier mussten wegen des „Rasers“ 25 Feuerwehrleute der Feuerwehr Bad Kissingen ausrücken. Zur Reinigung der Fahrbahn musste die Fahrbahn Richtung Füssen kurzfristig total gesperrt werden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck.

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