Symbolbild Schweinfurt
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Familienstreit mit Messerstichen

Einweisung ins Bezirkskrankenhaus

SCHWEINFURT. Ein Familienstreit in einer Wohnung in der Innenstadt endete für die Hauptaggressorin am Sonntagnachmittag mit einer Einweisung wegen Fremdgefährlichkeit ins Bezirkskrankenhaus.

Zuvor hatte sie ein Familienmitglied mit einem Küchenmesser mehrfach an einer Hand verletzt.

Gegenseitige Schläge ins Gesicht

Gegen 15.20 Uhr geriet die 19-jährige Schülerin mit dem 50-jährigen Lebensgefährten der Mutter zunächst in ein heftiges Wortgefecht. Das endete zunächst damit, dass sie sich gegenseitig ins Gesicht schlugen.

Als die Mutter dazwischen ging und eine Trennung herbeiführen wollte, wurde auch sie von der Tochter geschlagen. Ihrerseits erfolgten dann auch Schläge zurück.

Nach 50-Jährigen gestochen

Danach ließen die Parteien voneinander ab und es schien zunächst wieder Ruhe einzukehren. Die Tochter hatte jedoch ganz anderes im Sinn, denn sie ging in die Küche und kam jetzt mit einem Küchenmesser bewaffnet wieder zurück.

Sofort stach sie nach dem 50-Jährigen, wodurch dieser eine Schnittverletzung am Handgelenk erlitt.

Als er nun merkte, dass die junge Frau ein Messer in der Hand hatte, stieß er sie zurück, wobei er sich dadurch noch zusätzlich an den Fingern der rechten Hand verletzte.

Äußerst aggressiv

Beim Eintreffen der zwischenzeitlich alarmierten Polizei zeigte sich die 19-jährige immer noch äußerst aggressiv. Da eine weitere Fremdgefährdung nicht auszuschließen war, erfolgte deren Einweisung.

Gegen alle Beteiligten sind nun Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzungsdelikten eingeleitet worden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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