Symbolbild Schweinfurt
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Biber gesetzeswidrig erlegt

Schweinfurter Baggersee

Einen sachkundigen Beamten für Jagdrecht beschäftigt seit dem vergangenen Wochenende ein Vorfall, bei dem es um einen vermutlich erschlagenen Biber geht. Deswegen wird jetzt ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz gegen Unbekannt geführt.

Sachverhalt

Am diesem Dienstagvormittag fand ein Mitarbeiter des Bauhofes Schweinfurt am Schweinfurter Baggersee, in der Nähe des dortigen griechischen Restaurants, ein Biberfell.

Daraufhin begab sich der dafür geschulte Beamte sofort an den Fundort und stellte fest, dass das Fell des streng geschützten Tieres mehr oder weniger fachlich vom Tierkörper abgezogen worden ist. An der sogenannten Decke konnten aber keinerlei Beschädigungen oder Verletzungen festgestellt werden, welche auf die genaue Todesursache Schlüsse zuließen.

Mögliches Szenario

Nachdem jedoch der noch daran hängende Kopf erheblichste Trümmerverletzungen aufwies, geht der Ordnungshüter nun davon aus, dass das Tier brutal erschlagen worden ist. Ein mögliches Szenario ist, dass das Tier eventuell versehentlich geangelt worden ist und im Anschluss daran zu Tode geschlagen wurde. Der Tierkörper selbst fehlte.

Deshalb geht die Frage des Sachbearbeiters nun an die Öffentlichkeit:

Wer hat zwischen vergangenem Freitag und diesem Dienstag diesbezügliche Wahrnehmungen am Schweinfurter Baggersee gemacht? Diesbezügliche Mitteilungen bitte an die Inspektion unter der Rufnummer 09721/202-0 richten.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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