Symbolbild Schweinfurt
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Vater will Unfall des Sohnes vertuschen

Verkehrsunfall

Greßthal. Weil er den vorausgegangenen Verkehrsunfall seines Sohnes am Dienstagnachmittag vertuschen wollte, hat sich der Vater nun selbst ein Strafverfahren eingehandelt. Gegen ihn wird jetzt wegen Strafvereitelung und gegen den Sohn wegen eines unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt.

Ablauf

Am Spätnachmittag wollte der 18-Jährige noch seine Fahrkünste testen. Dafür suchte er sich die Rasenfläche des ortsansässigen Fußballvereins aus. Aber er kam damit nicht weit, denn schon nach den ersten Driftübungen auf der schneebedeckten Rasenfläche geriet ihm der BMW außer Kontrolle und krachte seitlich gegen eine Spielfeldbande.

Nun wollte der junge Mann die Unfallstelle verlassen und vermutlich nach Hause fahren. Aber bereits nach nicht mal 100 Metern blieb das Auto fahrunfähig stehen. Über das Mobiltelefon verständigte er seinen Vater, der sofort zum Ereignisort eilte. Der schickte dann sogleich seinen Sohn nach Hause.

Falschangaben

Bei der Unfallaufnahme gab sich dann der Mittvierziger selbst als Fahrer aus und verschwieg aber die Unfallstelle. Stattdessen  gab er an, gegen einen LKW gestoßen zu sein. Die Angaben des Vaters konnten jedoch widerlegt werden. Der Schaden am Auto und der Spielfeldbande wird auf 5500 Euro geschätzt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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