Symbolbild Schweinfurt
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Strompreisänderung ab dem 1. Januar 2017

Vorgelagerte Kosten erfordern Anpassung

Die Stadtwerke Schweinfurt GmbH erhöht ab 1. Januar 2017 die Strompreise. Ursache für die Erhöhung sind ausschließlich die steigenden Netzentgelte der vorgelagerten Netzbetreiber TenneT und Bayernwerk sowie die um rund 8 Prozent steigende EEG-Umlage, auf die die Stadtwerke keinerlei Einfluss haben. Einen Teil der Erhöhung konnten die Stadtwerke Schweinfurt durch einen optimierten Energieeinkauf sowie günstigere Kosten im eigenen Netz auffangen. Da die vorgelagerten Netzentgelte um mehr als 50 Prozent steigen, müssen die Arbeitspreise in den Tarifen nach oben angepasst werden.

Zur Förderung Erneuerbarer Energien

Um ihren Kunden Strom liefern zu können, nutzen die Stadtwerke Schweinfurt die vorgelagerten Netze von TenneT und Bayernwerk. Diese Netze sind eine Art „Stromautobahn“, über die der Strom transportiert wird, bevor er in das Stadtwerke-Netz fließt. Für die Nutzung der vorgelagerten Netze müssen Entgelte entrichtet werden. Die EEG-Umlage ist ein Preisbestandteil zur Förderung Erneuerbarer Energien, den die Stadtwerke von ihren Kunden einziehen und 1 zu 1 weiterreichen müssen.

Einheitlich geregelt

Die Höhe der EEG-Umlage ist bundesweit einheitlich geregelt und beträgt ab dem Kalenderjahr 2017 insgesamt 6,88 ct/kWh. Sie fördert Investitionen in Erneuerbare Energien und damit die Energiewende, die von den Stadtwerken Schweinfurt aktiv mitgestaltet wird. So investiert das Unternehmen erheblich in die Infrastruktur vor Ort, um den erneuerbaren Strom in das eigene Netz aufnehmen zu können.

Erhöhung von ca. 4,8 Prozent

Für einen durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt in der Grundversorgung bedeutet die Preisänderung Mehrkosten von rund 47 Euro bzw. 4,8 Prozent pro Jahr (bei einem Verbrauch von 3000 kWh). Die Erhöhung der Preise in den vorgelagerten Netzen betrifft alle Stromlieferanten gleichermaßen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadtwerke Schweinfurt.

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