Symbolbild Schweinfurt
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Mighty Dogs besiegen die Selber Wölfe

Die Siegesserie geht weiter

Im Vergleich zum Derby gegen die Kissinger Wölfe musste Trainer Thomas Berndaner auswärts bei den Selber Wölfen seine Reihen umstellen, da sowohl Aleksander Andrusovich als auch Maximilian Schneider wegen einer Grippe fehlten. Trotz dieser Veränderungen starteten die Mighty Dogs gut in die Partie. In der 3. Minute standen sie nach einer Strafe gegen die Hausherren in Überzahl auf dem Eis.

Erstes Tor versenkt

Im Selber konnte Tor Radek Uhrin den ersten Schlagschuss von Andreas Kleider noch abwehren, bevor dieser kurz danach von der blauen Linie erneut zum Schuss kam und Dion Campbell den Abpraller im Tor zum 0:1 versenkte. Auf der Gegenseite hatte Lukas Klughardt nach einem Zuspiel von Marco Verhoeven eine Minute später die Chance zum Ausgleich, doch Benjamin Dirksen war zur Stelle.

Mit Führung in die Pause

In der 11. Spielminute bekam Jonas Knaup vor dem Selber Tor die Scheibe von Andreas Kleider, doch Radek Uhrin verhinderte dessen Torerfolg. Zwei Minuten später war es erneut Andreas Kleider, der den Puck vor das Tor spielte, allerdings netzte diesmal Fritz Geuder zum 0:2 ein. Im Anschluss überstanden die Mighty Dogs zwei Unterzahlspiele ohne einen Gegentreffer zu kassieren, Torschüsse von Lukas Klaghardt und Sebastian Lück wurden von Benjamin Dirksen gehalten.

Kurz vor Drittelende bekam Jonas Wich vor dem Tor noch eine Gelegenheit den Anschlusstreffer zu erzielen, doch der Schweinfurter Schlussmann hielt sicher. Somit gingen die Mighty Dogs mit einer 0:2 Führung in die Pause.

Mighty Dogs bestimmen das Spiel

Die Mighty Dogs machten im zweiten Drittel dort weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten und bestimmten das Spiel. 15 Sekunden waren gespielt, da legte Maximilian Rabs Dion Campbell die Scheibe auf, dessen Abschluss ging aber knapp am Tor vorbei. In der 25. Minute verwandelte Stephen Heckenberger einen Abpraller zum 0:3. Zwei Minuten später schob Dion Campbell die Scheibe unter dem Schoner hindurch in das Selber Tor zum 0:4, nachdem er dich durch die Abwehr gespielt hatte. In der 10. Spielminute waren dann wieder die Selber Wölfe am Zug, doch Benjamin Dirksen wehrte den Schuss von Jonas Wich ab. Michele Amrhein baute in der 33. Minute die Führung nach einem Zuspiel von Mathias Kohl auf 0:5 aus.

Gefahr für die Schweinfurter

Eine Minute später wurde es gefährlich für die Schweinfurter, denn Jona Schneider und Jonas Knaup saßen beide wegen Beinstellens auf der Bank und die Selber Wölfe konnten fast 2 Minuten in doppelter Überzahl spielen. In dieser doppelten Überzahl versuchte es Florian Heinz mehrmals aus einem spitzen Winkel, jedoch machte Benjamin Dirksen die Ecke zu. Zurück auf dem Eis zog dann Jonas Knaup an der blauen Linie ab, aber Radek Uhrin fing die Scheibe sicher. In der 40. Minute musste der Selber Schlussmann noch einmal hinter sich langen, denn nach einem Doppelpass mit Fritz Geuder traf Dion Campbell zum 0:6 Pausenstand.

Torwartwechsel und Powerplay

Für die letzten 20 Minuten wechselte der VER Selb den Torwart. Maximilian Gatscha musste bereits in der 42. Minute ein weiteres Tor verhindern, als Dion Campbell bei einem Konter in Unterzahl den Puck zu Jona Schneider vor dem Selber Tor spielte. In der 46. Minute bauten die Hausherren im Schweinfurter Drittel Druck auf, da Dion Campbell nicht voll und ganz mitverteidigen konnte, nachdem er einen Schuss abbekommen hatte. Diese Gelegenheit nutzte Ricco Warkus nach Zuspiel von Timo Roos und Alexander Chalupka zum 1:6.

Wenig später ging es dann Schlag auf Schlag: Im Powerplay in der 50. Minute traf Zdenek Vanc auf Vorlage von Mathias Kohl zum 1:7, bevor 21 Sekunden später Fritz Geuder das 1:8 nachlegte. Nach dieser hohen Führung schienen die Mighty Dogs das Spiel bereits abgehakt zu haben, denn bei den Treffern zum 2:8 und 3:8 durch Fabian Bauer, trafen die Selber Wölfe nicht mehr auf eine konsequente Schweinfurter Abwehr.

Das letzte Derby

Diesen Freitag, den 02.12.2016, findet um 20 Uhr das vorerst letzte Derby der Vorrunde gegen die Haßfurt Hawks statt. Dafür müssen die Mighty Dogs noch einmal all ihre Kräfte und Konzentration mobilisieren, schließlich wurde in Haßfurt der bisher einzige Punkt in dieser Saison abgegeben.

Spielstatistik

Tore:

  • 0:1 Andreas Kleider (Dion Campbell), 3. Minute, PP1
  • 0:2 Fritz Geuder (Andreas Kleider), 13. Minute
  • 0:3 Stephen Heckenberger (Michele Amrhein, Jonas Manger), 25. Minute
  • 0:4 Dion Campbell (Fritz Geuder, Andreas Kleider), 27. Minute, 4 gegen 4
  • 0:5 Michele Amrhein (Mathias Kohl), 33. Minute
  • 0:6 Dion Campbell (Fritz Geuder), 40. Minute, 4 gegen 4
  • 1:6 Ricco Warkus (Timo Roos, Alexander Chalupka), 46. Minute
  • 1:7 Zdenek Vanc (Mathias Kohl), 50. Minute, PP1
  • 1:8 Fritz Geuder (Michele Amrhein, Maximilian Rabs),50. Minute
  • 2:8 Fabian Bauer (Lukas Klughardt, Florian Heinz), 51. Minute
  • 3:8 Fabian Bauer (Marco Verhoeven, Ricco Warkus), 54. Minute

Strafminuten: VER Selb 14, Mighty Dogs Schweinfurt 20

Zuschauer: 35

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Mighty Dogs.

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