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Nach Raubüberfall auf Geschäftsmann: Vier Tatverdächtige verhaftet

Vier Personen festgenommen

SCHWEINFURT. Nachdem ein Geschäftsmann am 7. November von zunächst Unbekannten überfallen und beraubt worden war, hat die Kriminalpolizei Schweinfurt inzwischen vier Tatverdächtige ermittelt. Ein 30-Jähriger befindet sich bereits in Untersuchungshaft. Drei weitere Tatverdächtige wurden in der vergangenen Woche in Italien verhaftet.

Von hinten angegriffen und niedergestreckt

Wie bereits berichtet, war ein Mann im Alter von 43 Jahren am 7. November mit Geschäftseinnahmen auf dem Weg zu einer Bankfiliale gewesen, als er im Bereich des Berliner Platzes überfallen worden war. Dem Sachstand nach war der Mann von hinten angegriffen und niedergestreckt worden.

Im Anschluss hatte ein Täter, der auch mit einem Messer bewaffnet gewesen sein soll, die Geldtasche mit einigen zehntausend Euro entwendet.

Im Rahmen von umfangreichen Fahndungsmaßnahmen hatten Beamte in einem Gebüsch in der Gustav-Heusinger-Straße unter anderem Kleidungsstücke entdeckt. Offenbar hatten die Täter von dort aus ihre Flucht mit Wechselbekleidung fortgesetzt.

Umfangreicher Tatortarbeit und Spurenauswertung

Im Zuge der kriminalpolizeilichen Ermittlungen, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt werden, kristallisierten sich schließlich drei Männer im Alter von 16, 30 und 33 Jahren sowie eine 31-jährige Frau als Tatverdächtige heraus.

Der 30-Jährige, der nach umfangreicher Tatortarbeit und Spurenauswertung identifiziert werden konnte, wurde bereits am 17. November in einer Schweinfurter Wohnung festgenommen.

Er wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des schweren Raubes und der gefährlichen Körperverletzung erließ.

Drei weitere Tatverdächtige in Italien verhaftet

Die übrigen Tatverdächtigen konnten in ihren Wohnungen in Schweinfurt bzw. im Landkreis Bad Kissingen nicht angetroffen werden. Es ergaben sich Hinweise darauf, dass sie sich möglicherweise abgesetzt haben könnten.

Es wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen in die Wege geleitet. Insbesondere der 33-Jährige, der als Haupttatverdächtiger gilt, wurde mit europäischem Haftbefehl gesucht.

Am Mittwoch und Freitag der vergangenen Woche klickten schließlich die Handschellen. Die drei Gesuchten wurden in Italien aufgrund europäischer Haftbefehle verhaftet. Die Staatsanwaltschaft Schweinfurt hat inzwischen die Auslieferung zur Durchführung des Strafverfahrens beantragt.

Die weiteren Ermittlungen zum Tatablauf und der jeweiligen Tatbeteiligung dauern noch an.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeipräsidium Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt.

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