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Symbolbild Schweinfurt
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Mighty Dogs beenden Vorrunde als Gruppenerster

Sieg gegen den EHC 80 Nürnberg

Geschwächt durch gesperrte und verletzte Spieler gewannen die Migthy Dogs auch ihr letztes Heimspiel der Vorrunde gegen den EHC 80 Nürnberg mit 5:2 und haben keinen der Vorrundengegner Punkte aus dem Icedome entführen lassen.

Spannender Spielstart

Bereits in der ersten Spielminute zappelte die Scheibe in den Maschen, nachdem Michele Amrhein sie hinein gestochert hatte. Jedoch konnte dieser Treffer aufgrund eines Torraumabseits nicht gegeben werden. In der 5. Spielminute spielte Mathias Kohl die Scheibe vor das Nürnberger Tor, doch Daniel Budny klärte die Situation bevor Jonas Manger an den Puck kommen konnte. Eine Minute später ging es dann Schlag auf Schlag: Zuerst vereitelte der Nürnberger Schlussmann Michele Amrhein und Jona Schneider den Torerfolg, bevor er Stephen Heckenbergers Schuss mit dem Schoner abwehrte. Doch in der 8. Minute konnte Mathias Kohl auf Zuspiel von Andreas Kleider und Maximilian Schneider Daniel Budny zum 1:0 überwinden.

Vergrößern des Vorsprungs

In Unterzahl fuhr dann Michele Amrhein in der 12. Minute erfolgreich einen Konter und erhöhte auf 2:0. In der 16. Minute tauchte Anton Marsall vor dem Schweinfurter Tor auf, jedoch konnte Kevin Keßler auf der Linie klären. Im Gegenzug visierte Michele Amrhein die rechte obere Torecke an, doch der Nürnberger Goalie war zur Stelle. Allerdings versenkte kurz darauf Fritz Geuder in der 19. Spielminute auf Vorlage von Maximilian Schneider und Mathias Kohl im Tor zum 3:0 Pausenstand.

Nürnberg versucht mit zu halten

Zurück auf dem Eis legten die Hausherren in der 22. Spielminute gleich noch einen Treffer nach: Auf Zuspiel von Maurice Köder und Michele Amrhein traf Jonas Manger zum 4:0. Nach dieser klaren Führung wurden die Mighty Dogs etwas nachlässig und ließen die Nürnberger wieder ins Spiel kommen. Basti Loy fuhr in der 25. Minute ungehindert um das Schweinfurter Tor herum und legte Johannes Seidinger den Puck zum 4:1 auf. Keine 30 Sekunden waren wieder gespielt, da verkürzte Kevin Lipinski noch auf 4:2. In Überzahl hatten die Gäste in der 28. Minute noch die Chance zum Anschlusstreffer, doch Kevin Keßler verhinderte den Torerfolg von Mikee Hahn.

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In der 34. Spielminute waren die Hausherren für etwa eine halbe Minute in doppelter Überzahl, die Andreas Kleider mit einem Blueliner zum 5:2 nutzte. Daraufhin wechselten die Gäste den Torhüter, für Daniel Budny stand nun Luca Feitl zwischen den Pfosten. Kurz vor der Drittelpause hatte Mikee Hahn am linken Pfosten noch die Gelegenheit durch einen weiteren Treffer wieder heran zu kommen, doch Kevin Keßler verhinderte, dass er die Scheibe ins Tor stocherte.

Torloses letztes Drittel

Zu Beginn des letzten Spielabschnitts waren die Mighty Dogs nach einem Beinstellen von Fritz Geuder zunächst in Unterzahl, was man aber anhand der Verteilung der Torchancen kaum bemerkte. Zuerst legte Jonas Manger Mathias Kohl auf, der knapp über das Tor schoss, bevor er selbst einen Konter fuhr, allerdings sprang die Scheibe von der Latte aus dem Tor heraus. In der 48. Minute ging der Abschluss von Jonas Manger bei einem Alleingang in Unterzahl erneut knapp am Tor vorbei. Andreas Palenta versuchte es in der 55. Spielminute noch einmal aus dem spitzen Winkel, doch Kevin Keßler war am Pfosten zur Stelle. Nach einem torlosen letzten Drittel gewannen die Mighty Dogs die Partie mit 5:2.

Letztes Vorrunden Spiel

Am Sonntag endet die Vorrunde mit dem Spiel gegen den Zweitplatzierten ERSC Amberg, bei dem noch zusätzlich Jonas Manger fehlen wird, da er sich in der 54. Spielminute seine dritte 10 Minuten Disziplinarstrafe abgeholt hatte. Durch die Ausfälle bekommen die jungen Spieler und Eigengewächse erneut die Chance sich zu beweisen. Die Devise für Sonntag ist es laut dem Trainer Thomas Berndaner, das Spiel locker herunterzuspielen und die Punkte mitzunehmen.

Spielstatistik

Tore:

  • 1:0 Mathias Kohl (Andreas Kleider, Maximilian Schneider), 8. Minute
  • 2:0 Michele Amrhein (Mathias Kohl, Jonas Knaup), 12. Minute
  • 3:0 Fritz Geuder (Maximilian Schneider, Mathias Kohl), 19. Minute
  • 4:0 Jonas Manger (Maurice Köder, Michele Amrhein), 22. Minute
  • 4:1 Johannes Seidinger (Basti Loy), 25. Minute
  • 4:2 Kevin Lipinski (Mikee Hahn, Niklas Meiler), 26. Minute
  • 5:2 Andreas Kleider (Fritz Geuder, Pascal Schäfer), 34. Minute

Strafminuten: Mighty Dogs Schweinfurt 10 + 10 (Manger), EHC 80 Nürnberg 6

Zuschauer: 540

Sieg nach Penaltyschießen in Amberg

Die Rumpftruppe der Mighty Dogs gewinnt ihr letztes Vorrundenspiel nach torlosen 60 Minuten im Penaltyschießen mit 0:1 gegen den ERSC Amberg.

Guter Beginn

Die Schweinfurter starteten gut in die Partie, obwohl sie nur mit 2 +12 Spielern in Amberg angereist waren, da ihnen sowohl die gesperrten Zdenek Vanc und Jonas Manger als auch die erkrankten oder verletzten Spieler Kevin Marquardt, Aleksander Andrusovich, Jonas Knaup und Dion Campbell fehlten. Gerade einmal 30 Sekunden waren gespielt, da tauchte Michele Amrhein zum ersten Mal vor dem Amberger Tor auf, doch Oliver Engmann machte den Pfosten dicht. In der zweiten Minute waren die Gäste dann in Überzahl, nachdem Stephen Heckenberger einen hohen Stock abbekommen hatte. Zuerst ging Andreas Kleiders Schuss von der blauen Linie am Tor vorbei, bevor der Amberger Schlussmann erst Fritz Geuders und anschließend Michele Amrheins Abschluss klären musste.

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Immer noch kein Tor

Danach leisteten die Mighty Dogs sich zu viele Strafzeiten, doch die Hausherren konnten ihre Überzahlspiele nicht nutzen. In der 8. Minute eroberte Michele Amrhein den Puck in Unterzahl und legte Fritz Geuder auf, jedoch ging dessen Schuss knapp am Tor vorbei. Sieben Minuten später zog Boris Flamik in Überzahl von der blauen Linie ab, aber Benjamin Dirksen hatte im Nachfassen die Scheibe sicher. In der 17. Spielminute kreuzten sich die Laufwege von Michele Amrhein und Dominik Schopper, worauf der Amberger behandelt werden musste, allerdings im zweiten Drittel wieder in das Spielgeschehen eingreifen konnte.

Spiel von der Bank

Michele Amrhein hingegen musste den Rest des Spiels neben dem Eis weiter verfolgen, da er wegen eines Kniechecks eine Spieldauerstrafe bekam und somit im ersten Spiel der Zwischenrunde gesperrt sein wird. Kurz vor Ende des ersten Drittels bekamen die Gäste noch einmal die Gelegenheit in Führung zu gehen, doch nach einem Schlagschuss von Andreas Kleider konnte Pascal Schäfer den Abpraller nicht verwerten.

Es geht torlos weiter

Zurück auf dem Eis fanden die Hausherren besser ins Spiel. In der 23. Minute kam Florian Wrobel vor dem Tor zum Schuss, doch der Schweinfurter Goalie klärte mit dem Schoner. Wenige Sekunden später hatte Benjamin Dirksen dann einen Schlagschuss von Boris Flamik sicher. Genauso wie im ersten Drittel machten sich die Mighty Dogs durch Strafzeiten wieder das Leben schwer. In der 33. Minute zog Lukas Salinger in Überzahl von der blauen Linie ab, jedoch hatte Benjamin Dirksen die Scheibe problemlos. Im Genzug fuhr Fritz Geuder in Unterzahl einen Alleingang, aber sein Schuss ging am Tor vorbei. In der 37. Spielminute hielt Benjamin Dirksen einen Schuss von Dominik Schopper, bevor Oliver Engmann einen Abschluss von Stephen Heckenberger klären musste. Daher gingen beide Mannschaften nach torlosen 40 Minuten bei einem Spielstand von 0:0 in die Kabinen.

Mighty Dogs geben alles

Im letzten Drittel gaben die Mighty Dogs den Ton an. In der 45. Minute schoss Andreas Kleider in Überzahl von der blauen Linie aus am Tor vorbei, bevor kurz darauf Mathias Kohl den Puck zu Maximilian Schneider vor dem Amberger Tor spielte, der die Scheibe aber nicht kontrollieren konnte. Jona Schneider fuhr in der 47. Spielminute einen Alleingang, doch Oliver Engmann fing die Scheibe im Nachfassen. 3 Minuten später klingelte es durch einen Pfostentreffer, nachdem sich erneut Jona Schneider den Puck erkämpft hatte. In der 53. Minute hielt Oliver Engmann einen Schlagschuss von Fritz Geuder, bevor er den Schuss von Mathias Kohl wegfaustete.

Am Ende kein Tor

Eine Minute vor Spielende wehrte der Amberger Schlussmann noch den Schlagschuss von Maximilian Rabs ab, bevor es nach einem 0:0 Endstand mit dem Penaltyschießen weiterging. Die ersten beiden Schützen beider Teams, auf Schweinfurter Seite Fritz Geuder und Mathias Kohl, scheiterten noch an den Goalies, bevor Andreas Kleider eiskalt abzog und den Puck im Amberger Tor versenkte. Im Gegenzug parierte Benjamin Dirksen den Schuss von Florian Wrobel, so dass die Mighty Dogs das Penaltyschießen gewannen. Zu guter Letzt wünschen die Mighty Dogs noch den verletzten Amberger Spielern gute Besserung!

Ungeschlagener Gruppensieger

Die Mighty Dogs beenden somit die Vorrunde ungeschlagen als Gruppenerster. In 14 Partien wurden nur 2 Punkte abgegeben, da sowohl in Haßfurt als auch in Amberg die Spiele erst im Penaltyschießen entschieden werden konnten. Nach der gestrigen Termintagung für die Zwischenrunde steht nun fest, dass es für die Schweinfurter am 2. Weihnachtsfeiertag Zuhause um 18 Uhr gegen den TSV Farchant weitergeht.

Spielstatistik

Tore:

  • Penaltytreffer zum 0:1 Andreas Kleider

Strafminuten: ERSC Amberg 6 – Mighty Dogs Schweinfurt 19 + 20 (Amrhein)

Zuschauer: 400

Nächste Spiele im Icedome

  • 26.12.2016 um 18 Uhr gegen den TSV Farchant
  • 30.12.2016 um 20 Uhr gegen den ERSC Amberg

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Mighty Dogs. 

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