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Haftbefehl: Brandstifter gesteht Kripo mehrere Fälle

Ermittlungsrichter erlässt Haftbefehl

NIEDERWERRN, LKR. SCHWEINFURT. Nachdem Mitte Dezember ein Unbekannter eine Hecke an einem Spielplatz in Brand gesetzt hatte und auch ein nahestehendes Fahrzeug entzünden wollte, hatte die Kripo Schweinfurt umfangreiche Ermittlungen eingeleitet. Die waren von Erfolg gekrönt: Ein 25-Jähriger gestand die Tat und wurde bereits dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Vorsätzlich gelegter Heckenbrand

Am Samstag, den 17. Dezember, hatte gegen 1.00 Uhr eine Hecke an einem Spielplatz in der Martin-Luther-Straße gebrannt. Die Freiwillige Feuerwehr Niederwerrn war rasch vor Ort und konnte ein Übergreifen der Flammen von der lichterloh brennenden Hecke auf ein nahegelegenes Wohnhaus verhindern. Bereits im Zuge der ersten Ermittlungen der Schweinfurter Polizei hatten sich Hinweise ergeben, dass das Feuer vorsätzlich gelegt worden sein könnte. Auch Spuren an einem auf einem nahegelegenen Grundstück abgestellten Pkw wurden gesichert. Denn offensichtlich hatte der unbekannte Täter auch versucht, diesen Pkw in Brand zu setzen.

Brandstiftung an fünf Pkws und zwei Hecken

Die Ermittlungen hat dann rasch die Schweinfurter Kripo übernommen, die auch zügig einen 25-Jährigen aus Niederwerrn im Visier hatte. Der Mann räumte bei einer Vernehmung am 23. Dezember schließlich die Brandstiftungen an insgesamt fünf Pkws und zwei Hecken ein. Daraufhin wurde der Beschuldigte festgenommen und an darauffolgenden Tag dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Schweinfurt vorgeführt. Der erließ einen Haftbefehl, der unter strengen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde. Die Ermittlungen der Kripo Schweinfurt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft dauern unterdessen weiterhin an.

Dieser Artikel beruht auf einer gemeinsamen Pressemitteilung der leitenden Oberstaatsanwältin in Schweinfurt und des Polizeipräsidium Unterfranken. 

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