Symbolfoto: Pascal Höfig
Symbolfoto: Pascal Höfig

Eisregen in Unterfranken

Meldung der Polizei

 Plötzlich einsetzender Eisregen führte am Montagvormittag zu einer Vielzahl von Verkehrsunfällen. Die Polizei musste zu rund 120 Verkehrsunfällen ausrücken, bei ca. zwölf Verkehrsunfällen kam es zu Verletzten. Die Räumdienste, Rettungsdienste, Abschleppdienste und die Polizei waren mit einem Großaufgebot unterwegs.

Rund 120 Unfälle 

Die ersten Mitteilungen über Glatteisunfälle gingen um kurz vor 07:00 Uhr bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken ein. So ereignete sich auf der A3 an der Anschlussstelle Helmstadt ein Auffahrunfall zwischen zwei Pkw. In der Folge fuhren auf der vereisten Fahrbahn jedoch ca. 12 Pkw aufeinander und sorgten für eine mehrstündige Vollsperrung der A3 in Richtung Würzburg. Ein Schwerverletzter musste mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert werden.

Die Regenfront zog weiter über Spessart und Rhön in Richtung Main-Franken. Dort kam es zu weiteren Verkehrsunfällen, die jedoch zum Großteil glimpflich mit Blechschaden ausgingen. In Würzburg stürzten auch mehrere Fußgänger und mussten durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser eingeliefert werden. Ein auf dem Radweg zwischen Retzbach und Thüngersheim gestürzter Radfahrer musste ebenfalls mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Einsatzfahrzeuge in Unfall involviert

Aber auch Räumfahrzeuge und Polizeifahrzeuge blieben von den Gefahren des Glatteises nicht verschont. So kam es allein in Würzburg zu zwei Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Räumfahrzeugen, in einem Fall konnte auch das Spezialfahrzeug nicht mehr bremsen und fuhr auf einen Pkw auf.

Aber auch ein Polizeibeamter konnte in Würzburg trotz vorsichtigster Fahrweise vor dem Unfall, der eigentlich aufgenommen werden sollte, nicht mehr anhalten und rutschte in die Unfallstelle. Auch hier kam es glücklicherweise zu keinen Personenschäden. 

Zahlreiche Abschleppungen 

An diesem Vormittag waren die Räumfahrzeuge, der Rettungsdienst, die Feuerwehren, die Abschleppdienste und die Polizei im Großeinsatz. Insbesondere die große Anzahl an Abschleppungen führte zu Verzögerungen, da die Abschleppunternehmen an ihre Kapazitätsgrenzen stießen.

In diesem Zusammenhang erinnert die Unterfränkische Polizei noch einmal an eine Änderung in der Straßenverkehrsordnung. Sobald sich ein Stau bildet ist eine Rettungsgasse zu bilden. Nur so kommen Polizei, Rettungsdienste und weitere Hilfsdienste schnell zur Unfallstelle.

Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT