Führerschein – Symbolfoto: Pascal Höfig
Führerschein – Symbolfoto: Pascal Höfig

Alle Jahre wieder: Februar ist „Fahrvebotszeit“

Fahrverbote absitzen

Frage an Radio Eriwan: Wie merkt es die Polizei allerspätestens, dass schon wieder Februar (nicht Weihnachten) ist?
Antwort: Weil das Polizeigebäude von Freiwilligen „gestürmt“ wird, die in diesem kurzen Monat ihren Führerschein für ein aufgebrummtes Fahrverbot abgeben!

Wie in jedem Jahr wiederholt sich im Monat Februar immer wieder derselbe Vorgang. Unzählige Verkehrssünder erscheinen bei der Polizei, um ihr einmonatiges Fahrverbot abzusitzen.

Wenn sich das für die Betroffenen so einrichten lässt, bietet sich der Monat durch seine kürzere Zeit natürlich hervorragend dafür an, denn das einmonatige Fahrverbot dauert dann nicht wie üblich 30 oder 31 Tage, sondern nur 28.

Über 20 Fahrverbote „eingelöst“

In den ersten beiden Tagen dieses Februars haben schon über 20 Verkehrssünder von diesem für sie günstigen Umstand Gebrauch gemacht. Und die restlichen Februartage lassen gleiches erahnen. Das nennt sich dann, die Gunst des Augenblicks oder besser gesagt, des Monats nutzen!

Und der Februar hat ja jetzt noch einige Tage für weitere Verkehrssünder übrig, egal ob sie wegen Alkohol, Rauschgift, Geschwindigkeit, Abstand, Unfall oder dergleichen, neben einem Bußgeld und Punkten in Flensburg, diesbezüglich noch zusätzlich „vergattert“ worden sind.

Getreu dem Motto „traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“, braucht diese Statistik wahrlich keine Fälschung: Der Februar war, ist und wird auch immer der „beliebteste Führerscheinabgabemonat“ eines jeden Jahres bleiben.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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