Matthias Egersdörfer, Eli Wasserscheid, Fabian Hinrichs, Dagmar Manzel, Andreas Leopold Schadt - Foto: BR/Julia Müller
Matthias Egersdörfer, Eli Wasserscheid, Fabian Hinrichs, Dagmar Manzel, Andreas Leopold Schadt - Foto: BR/Julia Müller

Dritter Franken-Tatort: Sendetermin steht fest

Fränkische Ermittler

Tatortfans müssen sich nur noch wenige Wochen gedulden, denn jetzt steht der Ausstrahlungstermin der lang ersehnten dritten Folge mit dem fränkischen Ermittlerteam fest. Der dritte Franken-Tatort „Am Ende geht man nackt“ wird am Sonntag, 9. April, um 20.15 Uhr im Ersten laufen. Thematisiert wird das Leben als Flüchtling in Deutschland. Hauptspielort ist eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Bamberg. Würzburg ist dieses Mal nicht Teil der Ermittlungen des Fernsehkrimis.

Thema: Flüchtlinge

Bei der Aufklärung eines Brandanschlags auf die Unterkunft sind Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) und Felix Voss (Fabian Hinrichs) gezwungen, unkonventionelle Wege zu gehen, um an Informationen zu kommen.

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Mit dabei sind die gebürtige Bambergerin Eli Wasserscheid als Wanda Goldwasser, der aus Hof stammende Andreas Leopold Schadt als Sebastian Fleischer sowie der Fürther Matthias Egersdörfer als Leiter der Spurensicherung. In der Rolle des Syrers Basem ist das junge Schauspiel-Talent Mohamed Issa („Wir waren Könige“, „Das Ende der Geduld“) zu sehen.

Bamberg und Nürnberg

Yasin El Harrouk, der bereits im Münchner Tatort „Der Wüstensohn“ spielte, und dafür 2015 mit dem Günter-Strack-Fernsehpreis für den besten Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet wurde, verkörpert den Marokkaner Said Gashi. Gedreht wurde im Sommer 2016 in Bamberg, Nürnberg und Umgebung unter der Regie von Markus Imboden, nach einem Drehbuch von Holger Karsten Schmidt. In vielen Rollen sind Schauspieler aus Franken besetzt. Die Darsteller der Flüchtlingsrollen haben mit Iran, Irak, Palästina, Libanon, Tunesien, Marokko und Ghana unterschiedlichste kulturelle Hintergründe.

Zum Inhalt

Während Paula Ringelhahn mit Wanda und Fleischer nach einem Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Bamberg die Ermittlungen aufnimmt, ist Felix Voss noch privat auf dem Rückflug aus dem Kaukasus. Dass ihn am Tatort niemand kennt, bringt ihn auf die Idee, dort verdeckt zu ermitteln. Als tschetschenischer Neuzugang versucht er, in der Flüchtlingsunterkunft Vertrauen aufzubauen und an Informationen zu kommen.

Es besteht der Verdacht, dass jemand in der Unterkunft die Situation mit dem Brandsatzwurf ausgenutzt und das Brandopfer an der Flucht gehindert hat. Mit Bedacht nähert sich Voss Said Gashi, der unter den Flüchtlingen das Sagen hat. Mit dem jungen Syrer Basem verbindet ihn bald mehr. Und als dieser ihn bittet, dass sie einander nie belügen, packt ihn das Gewissen.

Drehstart Nummer vier

Während alle Fans noch auf die Erstausstrahlung des dritten Franken-Tatorts im April hinfiebern, wird hinter den Kulissen schon eifrig am vierten Fall gefeilt. Das Drehbuch schreibt ein bewährtes Team: Max Färberböck und Catharina Schuchmann, heißt es auf der Homepage des BR. Beide hatten auch das Drehbuch für den allerersten Franken-Tatort geschrieben. In welchen Orten gedreht wird, wurde bisher noch nicht verraten.

Artikel beruht auf Informationen des Bayerischen Rundfunks.

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