Gehaltsverhandlungen, Job, Arbeit – Symbolfoto: Pascal Höfig
Gehaltsverhandlungen, Job, Arbeit – Symbolfoto: Pascal Höfig

Wie sieht der perfekte Bewerber aus?

Noten sind nicht alles

Laut der Studie JobTrends 2017 des Staufenbiel Institut kommt es nicht immer unbedingt auf Bestnoten an aber natürlich schindet ein erstklassiges Zeugnis Eindruck! Bei der Studie hat das Institut circa 300 Personaler interviewt und mal genau nachgehakt, was denn bei der Bewerbung entscheidend ist.

Rund 58% der Befragten gaben in der Studie an, dass Ihnen die Noten des Abschlusszeugnisses wichtig ist, wenn nicht sogar sehr wichtig. Eine Eins vor dem Komma fällt überwiegend in der Finanzbranche zu Gewicht, denn hier ist für 68 Prozent der Personaler eine gute Note von Bedeutung.

Lockerer geht es in der Telekommunikation und der It-Branche zu. Nur 45 Prozent der Personaler achten hier streng auf gute Noten, so das Staufenbiel Institut.

Master oder nicht?

In der JobTrends Studie 2017 des Staufenbiel Instituts kristallisiert sich klar heraus, dass mehr als die Hälfte der befragten Personaler einen Master-Abschluss dem Bachelor vorziehen. Gerade in der Chemie-/Healthcare- und der Pharmaziebranche ist dieser Abschluss laut der Job Trends Studie 2017 essentiell.

Aber es gibt auch eine gute Nachricht, denn die Studie des Staufenbiel Instituts stellte fest, dass die Regelstudienzeit noch nichtmal für ein Drittel der befragten Personaler von Bedeutung ist. Also müsst ihr nicht durch euer Studium hetzen sondern könnt echt etwas Zeit lassen.

Wichtig ist aber, dass die Zeit effektiv genutzt wird. Das Staufenbiel Institut rät hier zu Praktika, indem Studenten Erfahrungen sammeln und Kontakte knüpfen können. Denn bei der Befragung der Personaler, stellte das Staufenbiel Institut fest, dass Erfahrung durch Praktika deutlich mehr ins Gewicht fällt, als ein Abschluss in der Regelstudienzeit, so das Testergebnis des Staufenbiel Instituts.

Soft Skills?

Laut der JobTrend Studie 2017 des Staufenbiel Instituts sind die Soft Skills des Bewerbers ein heißes Thema. Denn auf Einsatzbereitschaft und Eigeninitiative legte jeder befrage Personaler extrem großen Wert.

Auf der Liste hinter den beiden Kriterien aber dennoch stark gefragt: Leistungsbereitschaft 98 Prozent, Kommunikationsfähigkeit 95% und Teamfähigkeit 94%, so das Ergebnis der Studie.

Das Staufenbiel Institut plädiert deshalb darauf, die weichen Faktoren nicht zu unterschätzen. Oftmals schrecken die Anforderungen in den Stellenanzeigen viele Bewerber ab, obwohl oftmals die Personaler auf Grundlage der Persönlichkeitsmerkmale bewerten.

K.o-Kriterium

In der Studie JobTrends 2017 stellte das Staufenbiel Institut fest, dass auch Zusatzqualifikationen voraus gesetzt werden. Gute Englischkenntnisse, werden von mehr als drei viertel der Personaler erwartet. Gerade in der Healthcare-/Pharma- und der Chemiebranche sind gute Englischkenntnisse unabdinglich.

Laut des Staufenbiel Instituts sind aber Rechtschreibfehler nach wie vor das absolute K.-o-Kriterium. Denn bei 60 Prozent der Personaler landet eine Bewerbung mit fehlerhafter Rechtschreibung sofort auf dem Stapel „aussortiert“. Aber auch wenn der Ansprechpartner oder der Unternehmensname falsch ist, sind 54 Prozent der Personaler gnadenlos, so das Staufenbiel Institut.

Jobs in und um Schweinfurt

Auf unserer Jobplattform Lieblingsjobs findet Ihr immer aktuelle Stellen zu verschiedenen Kategorien. Egal ob Minijob, Teil- oder Vollzeitstelle, Jobsuchende halten wir hier auf dem Laufenden. Auch auf der Facebook-Seite Arbeiten in Schweinfurt wird man mit Infos rund um Job und Co. bestens informiert.

Der Artikel beruht auf Informationen des Staufenbiel Instituts. 

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT