Symbolfoto: Pascal Höfig
Symbolfoto: Pascal Höfig

Mit Waffe „gespielt“: Mann schießt sich selbst in den Hals

58-Jähriger verletzt sich beim „Spielen“ 

SCHWEINFURT. Wie gefährlich der unsachgemäße Umgang mit Schreckschusswaffen sein kann, zeigt ein Fall vom Samstagabend.

Schwere Verletzungen

Ein 58-Jähriger hatte sich vor den Augen seiner Tochter seine Schreckschusspistole an den Kopf gehalten und abgedrückt, da er dachte, die Waffe sei ungeladen. Dies war ein Irrtum und der Geschädigte zog sich eine schwere Schussverletzung im Halsbereich zu.

Kürzlich kleinen Waffenschein erhalten

Der 58 Jahre alte Familienvater hatte erst vor kurzem den kleinen Waffenschein erhalten und sich vor wenigen Tagen eine Schreckschusspistole zugelegt.

Am Samstagabend hatte der Mann dann in der Küche mit der Waffen hantiert und hielt sich den aktuellen Ermittlungen nach aus Spaß die Pistole an den Kopf.

Vor den Augen der Tochter

Im Beisein seiner volljährigen Tochter drückte der Mann, offenbar im Glauben, die Waffe sei entladen, schließlich ab. Es hatte sich jedoch Munition in der Waffe befunden.

Ein Schuss löste sich und der 58-Jährige zog sich eine schwerwiegende Verletzung im Bereich des Halses zu.

Waffe und dem Waffenschein sichergestellt

Der Mann wurde umgehend zur Behandlung in eine Klinik gebracht, die Verletzungen sind nicht lebensgefährlich.

Die alarmierte Schweinfurter Polizei stellte unmittelbar nach dem Unfall zur Gefahrenabwehr die Waffe samt dem Waffenschein sicher und informierte die zuständigen Behörden, um zu verhindern, dass der Mann erneut in den Besitz einer Schusswaffe gelangt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeipräsidium Unterfranken.

 

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