Bringt Licht ins Dunkel. Foto: Pascal Höfig
Bringt Licht ins Dunkel. Foto: Pascal Höfig

Earth Hour: Stromsparen kann so einfach sein

Zeichen setzen für den Klimaschutz

Heute (25. März 2017) ist es wieder soweit: Schweinfurt schaltet ab. Unter dem Motto „Klimaschutz geht gemeinsam“ wird die Beleuchtung von Rathaus, Rückert-Denkmal und vielen weiteren öffentlichen Gebäuden für eine Stunde von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr abgestellt.

Hier wird’s dunkel zur Earth Hour

Die jährlich stattfindende Aktion setzt ein Zeichen für den Klimaschutz und die Tatsache, dass wir alle etwas tun können: nämlich einfach mal das Licht ausschalten – und das nicht nur eine Stunde einmal im Jahr. Das tut nicht nur der Umwelt und dem Gewissen gut, sondern auch dem Geldbeutel. Hier sind unsere Ratschläge, was man auch außerhalb der Earth Hour tun kann, um Strom zu sparen.

Zeitschaltuhren

Klingt banal, kann aber Wunder wirken! Die kleinen Uhren können in nahezu jeden Stromkreislauf eingebaut werden und schalten Geräte auf Wunsch zu bestimmten Uhrzeiten ab. Denn kaum ein Haushaltsgerät muss den ganzen Tag laufen, wenn man es sich recht überlegt. Mit einer Zeitschaltuhr läuft die Kaffeemaschine pünktlich morgens zum Frühstück und die Gartenbeleuchtung geht abends automatisch an. Ist praktisch und spart obendrein noch Geld.

Sparen per App

Zettel und Stift war gestern – es gibt für alles eine App. Und natürlich auch genügend, mit denen man seinen Stromverbrauch kalkulieren und im Blick behalten kann. Mit kWhapp kann man beispielsweise kinderleicht Zählerstände scannen und die Stromkosten für das ganze Jahr hochrechnen. So hat man die Energiesituation im Haus immer und überall im Blick.

Umstellen auf Ökostrom

Stichwort Nachhaltigkeit: Mit der Umstellung auf Ökostrom ist auch schon ein kleiner Schritt in eine umweltschonende Zukunft getan. Diese Art der nachhaltigen Energieversorgung bezieht Strom aus erneuerbaren Energien wie Wind- und Wasserkraft. Oftmals liegen die Kosten für Ökostrom sogar noch unter den Tarifen des örtlichen Grundversorgers. Ein wenig Recherche lohnt sich also.

Stecker raus

Diesen Tipp kennt eigentlich jeder, doch kaum einer befolgt ihn. Fakt ist: Router, Kaffeemaschine und Co. sind erst dann richtig aus, wenn der Stecker gezogen ist. Andernfalls befinden sich die Geräte lediglich im Standby-Modus und lassen den Zähler trotzdem weiter drehen. Es gilt also, sich zu überlegen, was man beispielsweise nachts wirklich braucht und was nicht. Und dann ist es nur ein kleiner Handgriff, der aufs Jahr gerechnet finanziell Großes bewirkt.

Wer billig kauft…

… kauft ja bekanntlich doppelt. Neuanschaffungen reißen durchaus schnell mal ein Loch in die Haushaltskasse, aber in puncto Elektrogeräte lohnt es sich tatsächlich, etwas mehr zu investieren. Auf Dauer halten hochwertige Geräte einfach länger und haben obendrein auch meist eine bessere Energiebilanz. So hat man lange Freude an seiner Anschaffung und spart langfristig gesehen eine Menge Strom.

Kleinigkeiten

Kleine Dinge, große Folgen: Es gibt eine ganze Reihe an unscheinbaren Kleinigkeiten und Handgriffen, mit denen man seinen Energieverbrauch reduzieren kann. So ist beispielsweise sinnvoll, beim Kochen immer einen Deckel zum Topf zu benutzen, beim Wäschewaschen auch mal den Kurzwaschgang einzuschalten, kein warmes Essen in den Kühlschrank zu stellen, und und und. Extratipp: Backofen vorheizen ist übrigens auch überflüssig!


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