Festnahme. Symbolfoto: Pascal Höfig
Festnahme. Symbolfoto: Pascal Höfig

Einbruch in Tankstelle – Tatverdächtiger festgenommen

32-Jähriger in U-Haft

SCHONUNGEN, LKR. SCHWEINFURT. Ein 32-Jähriger sitzt seit dem Wochenende auf Antrag der Schweinfurter Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft. Der in Deutschland Wohnsitzlose war in den frühen Samstagmorgenstunden in eine Tankstelle eingestiegen und auf frischer Tat von einer Streifenbesatzung der Schweinfurter Polizei festgenommen worden. Zu allem Überfluss leistete er u.a. auch noch Widerstand.

10.000 Euro Sachschaden

Gegen 04.45 Uhr war ein Zeuge auf eine Person aufmerksam geworden, die sich im Bereich der Tankstelle in der Hauptstraße verdächtig verhalten hatte. Eine Streife der Schweinfurter Polizei war rasch vor Ort. Beim Eintreffen der Ordnungshüter konnte sie den 32-Jährigen widerstandslos festnehmen. Der mit rund 1,3 Promille Alkoholisierte hatte dem Sachstand nach mit einer Eisenstange die Glasfront der Tankstelle zertrümmert und aus dem Innenraum Tabak, Lottoannahmescheine und Prepaidkarten im Wert von rund 2.000 Euro gestohlen. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf circa 10.000 Euro.

Weiteres Diebesgut

Der 32-Jährige musste die Ordnungshüter mit zur Dienststelle begleiten. Nachdem er zu allem Überfluss um sich schlug und versuchte sich loszureißen, musste er gefesselt werden. Die weiteren polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass der Tatverdächtige wohl zuvor in einer nahegelegenen Bank u.a. den Defibrillator gestohlen hatte. Außerdem hatte er Parfum bei sich, das dem Sachstand nach ebenfalls Diebesgut ist. Zu guter Letzt dürfte der 32-Jährige auch für eine beschädigte Schaukastenscheibe und das Klingelbrett eines Mehrfamilienhauses verantwortlich sein.

Auf Antrag der Schweinfurter Staatsanwaltschaft wurde der dringend Tatverdächtige dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Schweinfurt vorgeführt. Dieser erließ gegen den 32-Jährigen Untersuchungshaftbefehl. Die Beamten lieferten ihn in eine JVA ein.

Artikel beruht auf einer gemeinsamen Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt.

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