Der Landkreis Schweinfurt darf sich nun offiziell Fairtrade-Landkreis nennen. Foto: Uta Baumann
Der Landkreis Schweinfurt darf sich nun offiziell Fairtrade-Landkreis nennen. Foto: Uta Baumann

Landkreis Schweinfurt jetzt offiziell Fairtrade-Landkreis

Ehrenbotschafter von TransFair übergibt Urkunde

Der Landkreis Schweinfurt darf sich ab sofort Fairtrade-Landkreis nennen. Der Ehrenbotschafter von TransFair, Manfred Holz, hat Landrat Florian Töpper und dem Sprecher der Fairtrade-Steuerungsgruppe Udo Rumpel die offizielle Urkunde überreicht.

„Sie haben mit Bravour alle Kriterien der Kampagne Fairtrade-Towns bestens erfüllt“, lobte Holz den Landkreis bei der Auszeichnungsfeier am 6. April im Landratsamt Schweinfurt, die musikalisch durch die Schulband der Realschule Schonungen gestaltet wurde.

Erst der Startschuss

Damit ist der Landkreis Schweinfurt erst der fünfte Landkreis in ganz Bayern, der den Titel Fairtrade-Landkreis tragen darf. „Die Anerkennung ist ein Meilenstein, allerdings noch lange nicht das Ziel, sondern ein Startschuss. Für uns gilt es nun, diese Auszeichnung und diesen Titel mit Leben zu füllen“, sagte Landrat Töpper.

„Die Anerkennung konnte nur durch ein breites Bündnis an Beteiligten ermöglicht und erreicht werden“, erinnerte Töpper weiter. Dies betonte auch Udo Rumpel, der noch einmal Werneck und Gerolzhofen dankte, die bereits das Siegel haben, wovon auch der Landkreis partizipieren konnte.

Auszeichnung auf Zeit

Der Landkreis Schweinfurt möchte durch seinen Einsatz ein Zeichen für einen gerechten und fairen Handel auf kommunaler Ebene setzen. Der Titel „Fairtrade-Landkreis“ wird auf Zeit verliehen und ist nach Ablauf von zwei Jahren wieder zu erneuern.

Dr. Roswitha Ziegler stellte zum Abschluss die Karikaturenausstellung „Glänzende Aussichten“ von MISEREOR vor, die noch bis 19. April im Foyer des Landratsamtes zu sehen ist.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Landratsamtes Schweinfurt.

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