Symbolfoto: SWity
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Verbrannte Pizza löst Brandmeldealarm aus

Bisschen „angebrannt“…

SCHWEINFURT. Wegen einer im Backofen vergessenen Pizza mussten am frühen Montagmorgen die Feuerwehr und die Polizei in ein Mehrfamilienhaus in die St.-Kilian-Straße ausrücken.

Es konnte in Erfahrung gebracht werden, dass der stark angetrunkene Brandleider sich eine Pizza in den Backofen geschoben hatte und eingeschlafen ist. Nach bisherigen Erkenntnissen hat lediglich der Ofen Schaden genommen, die Pizza selbst war nur noch als schwarzes Etwas zu bezeichnen.

„Pizzabäcker“ schläft ein

Gegen 5.30 Uhr kam der 27-Jährige vermutlich von einer feucht-fröhlichen Feier heim und wollte sich noch eine Fertigpizza vor dem Schlafengehen munden lassen. Er schob sie in seinen Backofen, schaltete ihn ein und ist in den folgenden Minuten darüber eingeschlafen.

Eine Mitbewohnerin, die über den unangenehmen Geruch im Hausflur aufmerksam geworden ist, weckte den Pizzabäcker und wollte ihn darauf ansprechen. Der hatte aber keinerlei Redebedarf am frühen Morgen, wies sie ab und legte sich darauf gleich wieder schlafen.

Brandmelder löst aus

Weil schon kurze Zeit später der Brandmelder aus der Wohnung des 27-Jährigen laut zu vernehmen war, meldete die Frau das Ereignis nun bei der Integrierten Leitstelle.

Bei Eintreffen von Feuerwehr und Polizei konnte der Betrunkene, bei einem Pustetest brachte er es später auf 1,68 Promille, im Bett liegend angetroffen und geweckt werden.

Vorsorglich in Klinik

Der Herd wurde sofort ausgeschaltet und die darin liegende ehemalige Fertigpizza, jetzt nur noch als „schwarze Kohle“ zu bezeichnen, wurde entsorgt.

Die verrauchte Wohnung und der Gang wurden danach gut durchlüftet und der Brandleider vorsichtshalber wegen einer eventuellen Rauchvergiftung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus abtransportiert.

Als Brandschaden wird bis dato nur der vermutlich jetzt nicht mehr brauchbare Backofen angenommen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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