Bewerbung, Job, Arbeit, Chef – Symbolbild: Pascal Höfig
Bewerbung, Job, Arbeit, Chef – Symbolbild: Pascal Höfi

Änderung des Jugendarbeitfreistellungsgesetzes

Jugendarbeit lebt von Engagement

Jugendarbeit in Unterfranken lebt vom ehrenamtlichen Engagement von Jugendleiterinnen und Jugendleitern. Sie bieten mit ihren vielfältigen außerschulischen Bildungs- und Freizeitmaßnahmen ein attraktives und sinnvolles Angebot für Kinder und Jugendliche in Unterfranken.

Der Freistaat Bayern unterstützt dieses Engagement. Deshalb wurde das frühere Gesetz zur Freistellung von Arbeitnehmern zum Zwecke der Jugendarbeit überarbeitet und das neue Jugendarbeitfreistellungsgesetz beschlossen, dass zum 1. April 2017 in Kraft trat.

Für wen gilt das Freistellungsgesetz?

Es gilt für ehrenamtliche Jugendleiter*innen, die in einem Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis stehen. Schüler*innen können von ihren Schulleitungen beurlaubt werden, dieses Gesetz findet allerdings keine Anwendung. Das Kultusministerium steht derartigen Beurlaubungen positiv gegenüber, solange keine schwerwiegenden schulischen Gründe dagegensprechen.
 Das Gesetz findet auch auf Beamte und in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis stehende Personen entsprechend Anwendung.

Vielfältige Freistellungen

Mit der Neufassung des Gesetzes wurden folgende Gründe festgelegt: Für ehrenamtliche Tätigkeit bei Angeboten der Jugendarbeit im Sinne des § 11 des Achten Buches Sozialgesetzbuch zur Teilnahme an Tagungen und Veranstaltungen, die der Aus- und Fortbildung für entsprechende Tätigkeiten dienen. Das bedeutet, dass bspw. für Freizeitmaßnahmen, Jugendbildungsangebote, internationale Jugendarbeit und vieles mehr eine Freistellung möglich ist. Im neuen Gesetz wird darauf verzichtet, alle Bereiche der Jugendarbeit einzeln zu benennen.

Pro Jahr maximal 12 Veranstaltungen

Mit der Neufassung ist die Freistellung nicht mehr nur tageweise möglich, sondern auch für kürzere Zeiträume. Insgesamt kann pro Jahr für maximal 12 Veranstaltungen Freistellung gewährt werden.
Pro Jahr kann Freistellung für einen Zeitraum gewährt werden, der dem Dreifachen der regelmäßigen Wochenarbeitszeit entspricht.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Jugendrings. Für weitere Fragen stehen Ihnen Ihr örtlicher Kreis- bzw. Stadtjugendring sowie der Bezirksjugendring Unterfranken gerne zur Verfügung.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Bezirksjugendring Unterfranken.

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