Die Überwachungskamera am Rossmarkt hat die Fahrt aufgezeichnet. Quelle: Polizei-Videokamera
Die Überwachungskamera am Rossmarkt hat die Fahrt aufgezeichnet. Quelle: Polizei-Videokamera

Gefährliche Fahrt: Hochzeitsautokorso aufgelöst

Freude zeigen – aber nicht so

SCHWEINFURT. Verwandte und Freunde freuen sich, wenn zwei Menschen sich zueinander bekennen und die Ehe miteinander schließen. Dies soll gebührend gefeiert und auch in der Öffentlichkeit gewürdigt werden. Alles in allem eigentlich ein freudiges Ereignis. So geschehen auch am vergangenen Samstagnachmittag in der Schweinfurter Innenstadt.

Hier allerdings machte sich die südländische Hochzeitsgesellschaft zu einem Autokorso auf, der für alle Beteiligten nicht ohne Folgen bleiben wird.

Im November gab es bereits einen ähnlichen Autokorso in Schweinfurt, der durch gefährliche Fahrmanöver aufgefallen war. Hier wurde sogar ein Schuss aus einer Waffe abgegeben.

Durch Fußgängerzone am Rossmarkt

Die Fahrzeugkolonne, fuhr in verkehrsgefährdender Art und Weise durch die Innenstadt und die Fußgängerzone am Rossmarkt.

Verschiedene Fahrzeugführer missachteten rote Ampeln, fuhren mit überhöhter Geschwindigkeit -in der Fußgängerzone ist nur Schrittgeschwindigkeit für diejenigen Verkehrsteilnehmer erlaubt, die eine Ausnahmegenehmigung haben- und legten riskante Fahrmanöver an den Tag, unter anderem Driften.

Mehrere Personen gefährdet

Dabei sollen mehrere Passanten gefährdet worden sein, unter anderem ein Kind, das gerade bei Grünlicht die Fahrbahn überquerte. Ein in der Nähe befindliches Streifenfahrzeug wurde auf das Geschehen aufmerksam und setzte sich vor den Korso.

Daraufhin versuchten mehrere Pkw-Fahrer, sich durch schnelles Rückwärtsfahren aus dem Staub zu machen. In der Luitpoldstraße stoppten mehrere hinzugezogene Streifenbesatzungen die Kolonne und stellten die Personalien sämtlicher Fahrer fest.

36-Jähriger aggressiv und ohne Einsicht

Bei der Polizeiaktion tat sich besonders ein 36-Jähriger hervor, der sich sehr aggressiv gegenüber den Einsatzkräften verhielt und keinerlei Einsicht hinsichtlich der Missachtung geltender Rechtsvorschriften zeigte.

Die Beamten leiteten mehrere Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein.

Zeugen gesucht

Zeugen, die von der Fahrzeugkolonne durch zu schnelles Fahren oder andere riskante Fahrmanöver gefährdet wurden, werden gebeten, sich unverzüglich mit der Polizeiinspektion Schweinfurt in Verbindung zu setzen.

Positiv wird vermerkt, dass die Einsatzkräfte für ihre schnelle Reaktion viel Zuspruch aus der Bevölkerung erhielten.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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