Bundeswehr. Symbolfoto: Pascal Höfig
Bundeswehr. Symbolfoto: Pascal Höfig

Bundeswehrsoldat stirbt bei Schießübung mit Panzerfaust

Todesfall auf Truppenübungsplatz

WILDFLECKEN, LKR. BAD KISSINGEN. Auf dem Truppenübungsplatz der Rhön-Kaserne in Wildflecken starb am Dienstagnachmittag ein Soldat bei einer Schießübung. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Schweinfurt haben die Ermittlungen aufgenommen.

Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand waren mehrere Soldaten gegen 14:45 Uhr auf einer Schießbahn auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes mit Schießübungen befasst. Das Training umfasste das Gefechtsschießen mit der Panzerfaust.

Von Panzerfaust-Rückstrahl erfasst

Bei der Abgabe eines Schusses aus der Waffe eines 22-jährigen Soldaten befand sich ein gleichaltriger Soldat aus dem Kreis Paderborn genau hinter dieser Panzerfaust.

Bei der Schussabgabe wurde der Soldat vom Rückstrahl der Waffe erfasst. Der Mann wurde durch die Luft geschleudert und so schwer verletzt, dass er noch vor Ort verstarb. Ein sofort hinzugerufener Arzt der Bundeswehr konnte nur noch den Tod feststellen.

Die Kriminalpolizei Schweinfurt führt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen zu dem Todesfall und rekonstruiert dazu insbesondere die Situation und die zeitlichen Abläufe am Schießstand.

Dieser Artikel beruht auf einer gemeinsamen Presseerklärung des Polizeipräsidium Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt.

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