Symbolbild Bankkarten. Foto: Würzburg erleben
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Wenn die Kreditkarte im Ausland verloren geht

Schnelles Handeln bei Kreditkartenverlust

Kreditkarten sind praktisch, denn dank dieses flexiblen Zahlungsmittel lässt sich zu Hause oder bei einem Urlaub im Ausland bequem bargeldlos bezahlen. Dank der Globalisierung geben immer mehr Banken Kreditkarten aus, welche auch im Ausland gültig sind. Doch wehe, sie gehen verloren oder werden gestohlen. Dann ist ein schnelles Handeln unumgänglich.

Bankkarten sind bares Geld wert

Aus diesem Grunde sollte man seine Kreditkarte auch niemals aus den Augen lassen und immer getrennt von der Pin aufbewahren. Sollte sie dennoch einmal gestohlen werden, so sollte schnell gehandelt werden.

  • Ruhe bewahren: Zuerst sollte noch einmal kontrolliert werden, ob die Karte wirklich verloren gegangen ist. Denn ist die Karte erst gesperrt, so ist sie unbrauchbar, auch wenn sie sich wiederfindet. Ist die Kreditkarte wirklich weg, dann sollten so schnell wie möglich folgende Schritte eingeleitet werden:
  • Die sofortige Sperrung der Kreditkarte: Hierfür geben die Banken eine Notrufnummer aus, welche bei Verlust der Karte angerufen werden sollte. Geldbeträge, die nach der Sperrung abgehoben werden, muss das Geldinstitut ersetzen. Die Hotline unbedingt separat und außerhalb der Geldbörse aufbewahren.
  • Die Polizei benachrichtigen: Wichtig, wenn ein Diebstahl vorliegt. Somit erhöht sich die Chance, dass man sein Eigentum wieder zurückbekommt. In Folge einer Anzeige kann die Polizei auch das Sperrsystem „KUNO“ hinzuziehen. „KUNO“ bedeutet „Kriminalitätsbekämpfung im unbaren Zahlungsverkehr unter Nutzung nichtpolizeilicher Organisationsstrukturen“ und ist ein von den Banken unabhängiges Sperrsystem für Kreditkarten.
  • Das Fundbüro kontaktieren: Geht eine Kreditkarte verloren oder lässt man sie irgendwo liegen, so können ehrliche Finder sie dort abgeben. Ist dies der Fall, so erspart man sich die teure Ausstellung einer neuen Kreditkarte.
  • Die Deutsche Auslandsvertretung aufsuchen: Die Deutsche Botschaft befindet sich in der Regel in der Hauptstadt des Landes und greift Reisenden hilfreich unter die Arme, wenn sie plötzlich ohne Geld oder Papiere dastehen sollten.
  • Hotlines anrufen: Alternativ können Sie neben der Sperrnummer der einzelnen Geldinstitute auch weltweit geltende Hotlines anrufen. Diese zentralen Sperrnummern lassen sich gut merken. Ein Beispiel ist die Sperrnotrufnummer 116 116 der offiziellen Webseite Kartensicherheit.de.

Wie bleibt man liquide trotz Kreditkartenverlust?

Wenn der erste Schreck überwunden ist und die Schritte zur Sperrung der Kreditkarte eingeleitet wurde, dann stellt sich die Frage, wie man nun schnell wieder zu Geld kommt. Denn in der Regel dauert der Ersatz der Kreditkarte mehrere Tage. Im besten Fall kann man sich Geld von Freunden und Verwandten überweisen lassen.

Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, sich selbst Geld zu schicken. Das Unternehmen Azimo kann dafür geeignet sein. In 3 einfachen Schritten kann weltweit in mehr als 190 Empfängerländern und gut 80 Währungen zu günstigen Konditionen Geld überwiesen werden. Die Überweisungen funktionieren genauso schnell und einfach wie bei Paypal. Der große Vorteil von Azimo ist jedoch, dass es weltweit mit rund 270 000 Payort Standpunkten und ca. 20 000 Partnerbanken in Verbindung steht, an denen Sie das eingezahlte Geld auch ohne Kreditkarte abholen können. Der Geldtransfer dauert in der Regel nur einen Werktag bei einer günstigen Transaktionsgebühr bei 1 Prozent des überwiesenen Betrages. Zu beachten ist jedoch auch der jeweilige Wechselkurs. Von Vorteil ist auch die Azimo App, mit deren Hilfe man noch schneller wieder liquide ist.

Fazit

Der Verlust der Kreditkarte im Ausland ist nicht nur ärgerlich, sondern sollte auch eine Reihe von Handlungen in Gang setzen, um die Verluste so gering wie möglich zu halten und schnell wieder liquide zu sein. Zum Glück gibt es gute und preiswerte Möglichkeiten, um schnell Geld weltweit verschicken und im Empfängerland problemlos auch ohne Konto abheben zu können.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit einem externen Redakteur. 

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