Das Auslandssemester macht ein gutes Studium noch besser

Raus aus Schweinfurt

Wer zufrieden ist mit dem Studium an der FHWS in Schweinfurt, aber trotzdem das Gefühl hat, dass irgendetwas fehlt, findet die Lösung vielleicht in einem Auslandssemester. Als Spontan-Entschluss allerdings eignet sich so eine Entscheidung nicht. Sie will sorgfältig vorbereitet sein, gut ein Jahr vor dem geplanten Antritt beginnen die Planungen sinnvollerweise. Es gibt vieles zu bedenken: Den richtigen Zeitpunkt zwischen Studienbeginn und Examen sowie die Frage, ob statt des Studiums vielleicht das für den Abschluss erforderliche Praktikum besser im Ausland absolviert wird. Ganz entscheidend ist auch, ob Interessenten die Landes- und Unterrichtssprache am Wunschstandort für das Auslandssemester überhaupt beherrschen. Zur Checkliste gehören zudem Fragen, welche Kurse gebucht werden und wie lange der Aufenthalt dauern soll. Dann gibt es noch die ganz banalen Dinge neben dem Studium, zum Beispiel: Wie lange Ist mein Reisepass gültig und welche Medikamente gehen mit auf die Reise? Und zu guter Letzt steht noch die Finanzierung an. Erste Hinweise auf das, was bei einem Auslandssemester auf Studierende wartet, finden sich in den Europatagebüchern in der FHWS. Hier berichten Outgoing-Studenten von ihren Erfahrungen.

Vorteile in der persönlichen und beruflichen Entwicklung

Ein Auslandssemester besitzt viele Vorteile: Wer dort studiert, lernt Gesellschaft und Kultur des Gastlandes viel besser kennen als nur als Tourist. Wer in fremde Welten geht, entdeckt dort auch sich selbst neu: Das trägt zur allgemeinen Persönlichkeit-Entwicklung entscheidend bei. Ein Auslandssemester macht sich gut in den Bewerbungsunterlagen, wenn es nach dem Studium auf den Arbeitsmarkt geht: Personalchefs mögen Menschen, die Mut zeigen, einmal neben den üblichen Karriereschienen an sich zu arbeiten. Die möglichen, künftigen Arbeitgeber wissen auch, dass Studierende beim Auslandssemester Kontakte geknüpft haben: mit Outgoing-Studenten aus anderen Regionen der Welt und mit dem Gastgeberland. So entstehen Beziehungen, die sich für spätere Geschäftsanbahnungen als nützlich erweisen. Wer die nicht schon vorhandenen und bewährten Kontakte der FHWS nutzt, macht das über eine der vielen Partneruniversitäten. Im Bereich Betriebswirtschaft findet sich z. B. die Universidade Federal Fluminense (UFF), die in der brasilianischen Stadt Niterói gelegen ist. Eine weitere Möglichkeit wird mit der London Metropolitan University geboten, welche ebenfalls in Sachen Betriebswirtschaft mit der FHWS im Austausch steht.

Finanzielle Unterstützung

Stipendien wie Erasmus-Programm, die Abkürzung steht für „European Community Action Scheme for the Mobility of University Students“, sorgen für zwei wichtige Dinge. Zum einen dafür, dass die im Ausland erworbenen Credits an der heimischen Universität Anerkennung finden. Erasmus bietet zudem finanzielle Unterstützung: bis zu einem Jahr ohne zusätzliche Studiengebühren und weitere finanzielle Möglichkeiten. Dafür ist wegen der Vielzahl der Anträge aber eine rechtzeitige Anmeldung erforderlich. Weitere Unterstützungsmöglichkeiten finden sich bei Studienstiftungen von Unternehmen, Parteien oder Nichtregierungsorganisationen. Sollte sich während des Auslandssemester dennoch kurzfristig Zahlungsengpässe ergeben, ist ein schnelles und unkompliziertes Darlehen bei einem vertrauenswürdigen Institut nötig und auch für Studenten möglich. Der Antrag für die meisten Sofortkredite ist innerhalb weniger Minuten ausgefüllt und bei Bedarf binnen einer Stunde überwiesen. Für einen zeitlich ungünstigen Notfall ist das eine gute Lösung. Eine weitere Möglichkeit wäre im Ausland zu jobben. Dies ist jedoch einfacher gesagt als getan. Oftmals müssen hierfür Länderabhängig bestimmte Bedingungen erfüllt sein, was im Voraus abgeklärt werden sollte.

Anmerkung der Redaktion

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