Symbolbild: Pascal Höfig
Symbolbild: Pascal Höfig

Ein Polizeibeamter nach Streit auf Rakoczy-Fest nicht mehr dienstfähig

Zwei Männer leisten Widerstand

BAD KISSINGEN. Am späten Samstagabend waren zwei Männer auf dem Rakoczy-Fest mit einer anderen Person in Streit geraten und haben diesen auch tätlich angegriffen. Mehrere Streifen der Bad Kissinger Polizei und des Einsatzzuges Schweinfurt mussten dazwischen gehen, wobei die Betroffenen massiven Widerstand leisteten. Ein Polizeibeamter wurde dabei verletzt, er konnte seinen Dienst nicht mehr fortsetzen.

Gegen 23:30 Uhr waren Polizeibeamte auf die Streithähne aufmerksam geworden. Ein 37-Jähriger und sein zwei Jahre jüngerer Bruder hatten es offenbar auf einen 30-Jährigen abgesehen, da dieser sie verbal provoziert haben soll. Auch soll der 35-Jährige einen Bierkrug auf seinen Kontrahenten geworfen haben, der letztendlich in einer Fensterscheibe landete, die zu Bruch ging.

Festnahme. Symbolfoto: Pascal Höfig

Festnahme. Symbolfoto: Pascal Höfig

Im weiteren Verlauf griffen die Männer den 30-Jährigen an, worauf eine eingesetzte Polizeistreife aufmerksam wurde und die Parteien sofort trennte. Auch weitere Polizeieinsatzkräfte mussten eingreifen. Dabei leisteten beide Beschuldigte erheblichen Widerstand. Auch Pfefferspray musste eingesetzt werden. Die Brüder wurden vorläufig festgenommen und mussten im Anschluss eine Blutentnahme über sich ergehen lassen, da offensichtlich auch Alkohol im Spiel war.

Sicherheitsgewahrsam

Der Ältere, der sich zusehends beruhigte, wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt, der Jüngere zeigte sich weiterhin aggressiv und verblieb in Sicherheitsgewahrsam. Ein Polizeibeamter des Einsatzzuges Schweinfurt war aufgrund seiner erlittenen Verletzungen nicht mehr dienstfähig. Die Brüder erwarten jetzt Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung. Die Polizeiinspektion Bad Kissingen führt die weiteren Ermittlungen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeipräsidium Unterfranken.

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