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Symbolbild Mülltonnen. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Mülltonnen. Foto: Pascal Höfig

Deutsche Müllhochburgen: Schweinfurt auf Platz 3

Überdurchschnittliches Abfallaufkommen

Eine Studie des Online-Preisvergleichsportal billiger.de hat sich 200 Kommunen zum Müllvergleich vorgenommen. Hierbei wurde sowohl untersucht, wieviel Hausmüll pro Kopf im Jahr 2015 in der jeweiligen Stadt, bzw.  im Landkreis verursacht wurde, als auch das Gesamtmüll-Aufkommen unter die Lupe genommen. Und Schweinfurt befindet sich in beiden Kategorien ganz oben auf dem Treppchen.

Deutschlandweit Platz 3

Mit durchschnittlichen 251 Kilo eingesammelten Hausmüll pro Kopf landet Schweinfurt auf dem 32. Platz bei den Hausmüll-Hochburgen (Haus- und Sperrmüll) und kann sich damit zu Deutschlands Müllhochburgen zählen.

Bei den Gesamtmüll-Hochburgen befindet sich Schweinfurt im deutschlandweiten Vergleich sogar auf dem dritten Platz. Nimmt man die Haus-, Bio- und Wertstoff-Abfälle unserer Stadt zusammen, ergibt dies eine eingesammelte Abfallmenge von 678 Kilo je Einwohner für das Jahr 2015. Damit verbraucht der Schweinfurter rund 46 Prozent mehr Gesamtmüll als der Durchschnittsdeutsche.

Spitzenreiter

Den meisten Hausmüll weist übrigens Bremerhaven auf. Hier wurden 347 Kilogramm Restmüll pro Jahr und Einwohner eingesammelt. Dies liegt 76 Prozent über dem durchschnittlichen Verbrauch von 197 Kilogramm der 199 Vergleichsstädte. Im bayerischen Vergleich verbraucht Bamberg den meisten Hausmüll. Am wenigsten Müll wird in den Haushalten in Konstanz verursacht. Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 86 Kilogramm liegt die Stadt 56 Prozent unter dem Durchschnitt. Beim Gesamtmüll befindet sich Baden-Baden mit 763 Kilogramm auf Platz 1. Am sparsamsten ist Mittelsachsen mit 247 Kilogramm.

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