Betrunken Unfall verursacht und Widerstand geleistet

Auffälliger Alkoholgeruch

Am Sonntag gegen 17:30 Uhr kam es im Lindenbrunnenweg zu einem Verkehrsunfall. Der spätere Beschuldigte, ein 53 Jahre alter Schweinfurter, war mit seinem Pkw gegen ein geparktes Fahrzeug gefahren. Bei der Unfallaufnahme fiel den Beamten deutlicher Atemalkoholgeruch auf. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von gut 1,8 Promille. Der Beschuldigte wurde daher zur Durchführung einer Blutentnahme zur Polizeiinspektion Schweinfurt verbracht.

Blutentnahme verweigert

Trotz anfänglicher Versicherung, diese freiwillig über sich ergehen zu lassen, verhielt sich der Beschuldigte nun auf einen Schlag völlig unkooperativ. Nachdem ihm die Anwendung von unmittelbarem Zwang angedroht worden war, wollten die Beamten den Beschuldigten fixieren, um dem Arzt die Blutentnahme zu ermöglichen. Der Beschuldigte wand sich jedoch aus dem Griff und schlug nach den Beamten. Hierbei traf er einen Beamten am Kopf. Im Anschluss wurde der Beschuldigte zu Boden gebracht. Auch hierbei schlug er wild um sich, konnte jedoch schließlich endgültig fixiert werden. Im Anschluss wurde die Blutentnahme durchgeführt.

Leichte Verletzungen

Bei dem Einsatz wurden sowohl der Beschuldigte, als auch zwei Beamte leicht verletzt; diese verblieben jedoch dienstfähig. Zudem wurden ein Diensthemd und ein Funkgerät beschädigt. Der Führerschein des Beschuldigten wurde beschlagnahmt und die Fahrzeugschlüssel zur Verhinderung einer weiteren Alkoholfahrt gefahrenabwehrend sichergestellt. Da sich der Beschuldigte nun wieder vollständig beruhigte, wurde er im Anschluss an die polizeiliche Sachbearbeitung entlassen.

8.000 Euro Schaden

Der durch den Unfall verursachte Schaden wird auf 8.000 € geschätzt. Hierzu kommen etwa 150 € aufgrund der Beschädigungen an Hemd und Funkgerät des Beamten. Den Beschuldigten erwarten nun Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Zudem führte er in seinem Fahrzeug ein feststehendes Einhandmesser mit 17 cm Klingenlänge mit sich, ohne hierfür ein berechtigtes Interesse vorweisen zu können. Daher erwartet ihn zusätzlich ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Waffengesetz.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt. 

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