Technische Berufe sind nicht nur häufig gut bezahlt, sondern können auch Spaß machen – natürlich auch Mädchen! Foto: FHWS I Sonja Ehrenfels
Technische Berufe sind nicht nur häufig gut bezahlt, sondern können auch Spaß machen – natürlich auch Mädchen! Foto: FHWS I Sonja Ehrenfels

Mädchen-Schnuppertage: „Frauen-Power“ in technischen Berufen gefragt

FHWS: Mädchen-Schnuppertage in Naturwissenschaften & Technik – Anmeldung ab 18.9.

Die „Naturwissenschaftlich/technischen Schnuppertage für Mädchen“ der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) sind angelegt, um mehr Lust auf technische Berufe zu machen. Die sind nämlich gar nicht so übel: nicht nur weil man später mal gut verdienen kann, sondern auch weil sie Spaß machen können!

Ab dem 18.09. anmelden! 

Deshalb dürfen am 2. und 3. November 2017 Mädchen der 8. bis 12. Jahrgangsstufen aus zahlreichen verschiedenen Workshops am Standort Schweinfurt und Würzburg auswählen, um ihre Talente kennenzulernen und in technische Gebiete einzutauchen.

Vorurteile gegenüber „Männerdomänen“ abbauen

Wie wird Latexmilch zum Gummiball, wie baue ich einen Lügendetektor oder eine Brücke aus Spaghetti? Solchen Fragen können Schülerinnen bei den „Naturwissenschaftlich/technischen Schnuppertagen für Mädchen“ auf den Grund gehen.

Am 2. und 3. November sind Schülerinnen eingeladen in technische Berufe zu schnuppern. Foto: FHWS I Sonja Ehrenfels

Geboten werden Workshops zu Themen wie Informationstechnologie, Energie, Material und Vermessung in Zusammenarbeit mit namhaften Arbeitgebern aus der Region. Foto: FHWS I Sonja Ehrenfels

Ziel dieses regionalen Info-Angebotes ist es, Vorurteile und Ängste gegenüber Technik und Naturwissenschaften – einer vermeintlich klassischen „Männerdomäne“ – abzubauen und das mögliche Berufswahlspektrum für Mädchen in diese Richtung zu erweitern, um insbesondere den Anteil von Frauen in diesen Studiengängen zu erhöhen.

Wer kann mitmachen?

Schülerinnen der 8. bis 12. Jahrgangsstufen aus Gymnasien, Realschulen, Fachoberschulen und Mittelschulen (M-Zug) wird die Möglichkeit geboten, in zahlreichen Versuchen und Workshops technische und naturwissenschaftliche Themen auf vergnügliche Art und ohne jeglichen Erfolgsdruck in Theorie und Praxis auszuprobieren und zu erleben.

Die Teilnehmerinnen sind unter Anleitung von Betreuern und Tutorinnen Hauptakteure bei den Workshops zu Themen wie Informationstechnologie, Energie, Material und Vermessung und gehen selbst mit technischen Prozessen um.

Satelliten-Schnitzeljagd & Co.: Das gibt’s zu entdecken

Am ersten Tag lernen die Schülerinnen an der Hochschule kennen, wie es in einem Architekturbüro abläuft, gehen auf Schnitzeljagd mit Satelliten oder bauen einen elektronischen Würfel. Es wird genagelt und geschraubt oder eine Software mit Lego entwickelt.

In Schweinfurt lädt Schaeffler Technologies AG & Co. KG die Schülerinnen am zweiten Tag ein zu weiteren 17 Workshops. Themen sind z.B „Changing Colours“ mit LED-Lichteffekten oder „Candle-Light – made by yourself“.

In Würzburg können die Mädchen am zweiten Tag Workshops bei unterschiedlichen regionalen Firmen besuchen. Bei Brose bauen sie einen Stiftehalter oder einen Leuchtstern für das Fenster. Beim Zentrum für angewandte Energietechnik erfahren die Schülerinnen neueste Forschungsbereiche und bei Rockenstein lernen die Schülerinnen das Internet von einer ganz anderen Seite kennen.

Geboten werden Workshops zu Themen wie Informationstechnologie, Energie, Material und Vermessung in Zusammenarbeit mit namhaften Arbeitgebern aus der Region. Foto: FHWS I Sonja Ehrenfels

So können die Mädchen ihre speziellen Neigungen und Begabungen erkennen und gewinnen Erfahrungen und Erkenntnisse auf verschiedensten Ebenen der Technik und Naturwissenschaft. Um das Projekt erfolgreich umzusetzen, sind Kooperationen mit unterschiedlichen Stellen wichtig – mit den technischen Fakultäten der FHWS, mit Wirtschaftsunternehmen wie Schaeffler, Brose, Salt, Noxum, Rockenstein, ZAE sowie mit den Gleichstellungsbeauftragten der Kommunen und der Agentur für Arbeit.

Kostenloser Bustransfer für Teilnehmerinnen

Um die Veranstaltungsorte optimal erreichen zu können, wird am 2. und 3. November 2017 ein kostenloser Bustransfer aus den nahe gelegenen Landkreisen angeboten. Details zu den einzelnen Workshops, Busfahrplänen sowie Organisatorischem gibt’s hier.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Der Anmeldezeitraum für die Workshops startet am 18. September (bis 16. Oktober) – hier geht’s direkt zur Anmeldung. Damit minderjährige Schülerinnen teilnehmen können, muss vorab ein Anmeldeformular mit Unterschrift der Eltern eingereicht werden. Dies ist im Rahmen der Registrierung bereits jetzt schon online möglich.

Wenn Ihr Fragen oder Anliegen habt könnt Ihr Euch an Frau Sonja Ehrenfels von der FHWS unter der 0931 3511-8549 oder unter sonja.ehrenfels@fhws.de wenden.

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