Ein Waschbär. Symbolfoto: pixabay
Ein Waschbär. Symbolfoto: pixabay

Waschbär auf Weinbergwanderung

 

Halt auch nur ein „Mensch“

GARSTADT. Was sich am vergangenen Freitagvormittag zunächst als ein natürlicher Prozess in der Tierwelt darstellte, ein vermutlich im Sterben schwankender Waschbar, stellte sich im Nachhinein als lustige Anekdote heraus.

Das Wildtier hatte sich anscheinend zuvor in den Weinbergen einen sauberen Rausch angefressen.

Vergorene Traube gegessen

Kurz nach 9 Uhr teilte ein Passant mit, dass er auf dem Radweg von Garstadt in Richtung Wipfeld, etwa auf der Höhe von Gut Dächheim, einen sterbenden Waschbär entdeckt hat.

Als einige Zeit später eine Streife am Mitteilungsort eintraf, konnte der Bär schon bald ausfindig gemacht werden.

Auf Grund seiner „Schlangenlinien“ und eines orientierungslosen Herumlaufens lag der begründete Verdacht nahe, dass er sich zuvor in den benachbarten Weinbergen an vergorenen Trauben gütlich getan hatte, welche ihm nun stark zusetzen.

Er wurde deshalb eingenordet und etwas abseits der vielbefahrenen Straße getrieben.

Rausch ausgeschlafen

Eine weitere Nachschau einige Stunden später ergab, dass er nirgends mehr zu sehen war und scheinbar irgendwo seinen Rausch ausschlief.

Es bleibt jetzt nur zu hoffen, dass ihm dieses Erlebnis eine Lehre war, weil er noch einmal Glück hatte und deswegen nicht unter irgendwelche Räder kam.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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