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Die Maxbrücke. Foto: Pascal Höfig
Die Maxbrücke. Foto: Pascal Höfig

Mario Barth deckt auf: Das sagt die Stadt zur Maxbrückensanierung

Alles nur Lüge bei Mario Barth?

In der der zweiten Folge von „Mario Barth deckt auf“ am Mittwoch Abend, den 11. Oktober, beschäftigt sich der Comedian unter anderem mit den Brücken-Baumaßnahmen in Schweinfurt und erklärt, einen absurden Fall von Behördenirrsinn entlarvt zu haben. Die aktuelle Sanierung und der im Jahr 2022 folgende Neubau der Maxbrücke seien laut Barth reine Steuerverschwendung und man hätte es schlichtweg verpennt, die Bauarbeiten rechtzeitig in Angriff zu nehmen. Auch dass die Kampagne rund um Schippi Schörschle 112.000 Euro an Steuergeldern gekostet hätte, wurde in der RTL-Show behauptet. Wir haben die Stadt Schweinfurt gefragt, was an den Behauptungen wirklich dran ist.

Sinnvolle Maßnahme statt Steuerverschwendung

Laut Statement der Pressestelle stehe die Stadt Schweinfurt zu dem, was geplant und umgesetzt wurde. „Die Maxbrücke musste umgehend instand gesetzt werden, um verkehrssicher zu bleiben. Das haben Fachgutachten eindeutig ergeben. Insofern handelt es sich nicht um eine Steuergeldverschwendung, sondern um eine sinnvolle Maßnahme zum kurzfristigen Erhalt und anschließenden Erneuerung einer zentralen Infrastruktureinrichtung“, so die Pressestelle der Stadt.

Die Planung des Neubaus mit allen technischen, verkehrsplanerischen und finanziellen Aspekten benötige natürlich Zeit. Mit dem Erarbeiten der Aufgabenstellung und der Bestimmung des Wettbewerbsverfahren „Stadteingang Maxbrücke“ als Arge Ingenieur/Architekt/Verkehrsplaner haben die umfangreichen Vorarbeiten bereits begonnen. „Im weiteren Verlauf erfolgen die Klärung der Zuschusssituation, Auftragsvergabe, Genehmigungsverfahren (Wasserrecht, Naturschutzrecht), die weiteren Planungsphasen (Detailplanung, Ausschreibung EU-weit), Vergabe; Abstimmung mit Versorgungsträgern. Diese Dinge erfordern sorgfältiges Vorgehen und einen entsprechenden Zeitaufwand“.

Keine teure Schweinerei

Abschließend wurde im RTL-Beitrag auch das Baustellenmaskottchen auf die Schippe genommen. 112.000 Euro an Steuergeldern soll die Kampagne rund um die Bauarbeiter-Sau Schippi Schörschle gekostet haben. Doch was ist an dieser Behauptung dran? Laut der Stadt Schweinfurt hat das Baustellenschwein gesamt 1.800 Euro gekostet. Die ca. 110.000 Euro sind der gesamten Marketingmaßnahme zuzuschreiben, die laut der Stadt nicht ausschließlich für die Maxbrücken-Baustelle, sondern im Zuge des gesamten Baustellenmarketings und vor Allem für und gemeinsam mit dem Einzelhandel entwickelt wurde.

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„Es gab seitens der Bevölkerung, der Medien und auch des Einzelhandels viele positive Rückmeldung und in einer ohnehin kritischen Zeit für den stationären Einzelhandel war aus Sicht des City-Marketings jeder Cent für die Kampagne gut angelegt“, heißt es im Statement der Stadt.

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