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Blaulicht Polizeifahrzeug. Foto: Pascal Höfig
Blaulicht Polizeifahrzeug. Foto: Pascal Höfig

Einige Verletzte bei Schlägereien am Wochenende

SCHWEINFURT & SENNFELD. Am frühen Sonntagmorgen hat sich vor der Diskothek in der Friedrich-Rätzer-Straße ein wechselseitiges Körperverletzungsdelikt zugetragen.

Dabei erlitt einer der beiden Beteiligten einen Bruch des rechten Handgelenks und wurde deswegen vom Rettungsdienst in eine Klinik verbracht. Der andere Beteiligte wurde anschließend ausgenüchtert.

In Streit geraten

Kurz nach 6 Uhr gerieten die beiden Beschuldigten, ein 25-Jähriger aus einer Gemeinde des Landkreises Bad Kissingen und ein 26-Jähriger aus einer benachbarten Schweinfurter Landkreisgemeinde, im Außenbereich der Diskothek in Streit.

Als Hauptgrund der Auseinandersetzung wurde im Nachhinein die hohe Alkoholisierung der beiden Beteiligten ausgemacht, sie hatten Werte von knapp unter beziehungsweise knapp über 2 Promille.

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Gegen den Kopf getreten

Im Verlauf des zunächst verbalen Wortgefechts wollte anscheinend der Jüngere nach seinem Kontrahenten treten. Dabei verlor der aber ohne Zutun seines Gegenübers das Gleichgewicht und fiel dabei so unglücklich auf die Bordsteinkante, dass er sich das Handgelenk und möglicherweise auch noch den Unterarm brach.

Ob dieses Verhaltens erbost, trat der andere Beteiligte den am Boden liegenden noch mit den Schuhen gegen dessen Kopf.

Während der Schwerverletzte ins Krankenhaus kam musste der andere Beschuldigte ausgenüchtert werden.

Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme zeigte er sich nämlich sehr aggressiv und wollte sich partout nicht beruhigen. In der Zelle konnte er dann sein Mütchen kühlen.

Gegen beide Personen wird jetzt wegen versuchter beziehungsweise vollendeter Körperverletzung ermittelt.

Schlägereien vor Disco in Sennfeld

Auch in Sennfeld flogen vor einer Diskothek in der Schweinfurter Straße die Fäuste. Innerhalb von 15 Minuten musste hier die Polizei am frühen Sonntagmorgen zwei körperliche Auseinandersetzungen aufnehmen.

Wie so oft bei derartigen Ereignissen war übermäßiger Alkoholgenuss vermutlich auch einer der Gründe, warum es zu solchen Geschehnissen gekommen ist.

Während in einem Fall der Schläger bekannt ist, machte sich im anderen Fall der Täter im Rahmen des daraufhin eingetretenen Tumults unerkannt auf und davon. Zu beiden Fällen suchen die jeweiligen Sachbearbeiter jetzt noch nach möglichen weiteren Tatzeugen.

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Symbolbild: Pascal Höfig

Symbolbild: Pascal Höfig

Ins Gesicht geschlagen

Das erste Körperverletzungsdelikt ereignete sich gegen 5.15 Uhr. Hier geriet das spätere Opfer, ein 25-Jähriger aus einer Landkreisgemeinde, mit einem ihm Unbekannten in ein zunächst heftiges Wortgefecht. In dessen Verlauf schlug der Täter dem Mittzwanziger plötzlich und unvermittelt mit der Faust ins Gesicht, so dass dieser zu Boden ging. In dem ganzen Durcheinander danach konnte der Schläger unerkannt entkommen.

Laut Zeugenaussagen soll der etwa Mitte Zwanzig und zirka 175 bis 180 Zentimeter groß sein; des Weiteren hat er eine schlanke Statur und ein südländisches Äußeres.

Die Folgen für den Geschlagenen waren „ein blaues Auge“ und vermutlich ein Nasenbeinbruch. Der hinzugerufene Rettungsdienst nahm ihn in ein Schweinfurter Krankenhaus mit.

Streitschlichterin brutal geschlagen

Der nächste Fall ereignete sich keine 15 Minuten später. Hier entbrannte zwischen dem späteren Täter, einem 21-jährigen Türken und derzeit noch unbekannten weiblichen Personen, ebenfalls ein heftiger Streit.

Eine 25-Jährige ging daraufhin dazwischen und wollte deeskalierend auf die Parteien einwirken. Das passte dem Täter aber anscheinend überhaupt nicht, denn er brachte die Streitschlichterin zunächst zu Fall.

Auf dem Boden liegend schlug er ihr anschließend mit der Faust ins Gesicht und verpasste ihr auch noch einen Fußtritt in den Bauch.

Auch diese Verletzte bedurfte ärztlicher Hilfe und wurde vom Rettungsdienst später in ein Schweinfurter Krankenhaus abtransportiert. Gegen diesen Beschuldigten wird jetzt wegen vorsätzlicher Körperverletzung ermittelt.

Die Polizeiinspektion Schweinfurt bittet unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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