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Selbsthilfegruppe Trans-Ident Würzburg

Trans-Ident ist eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit transidentem Empfinden. Das Ziel ist es, Transsexuellen und deren Angehörigen Hilfe auf ihren Weg zu geben, sie dabei ein Stück zu begleiten und sie in allen Fragen ihrer Transsexualität bzw. Transidentität zu beraten. Dabei möchte die Selbsthilfegruppe allerdings keine Therapie durch medizinische oder psychologische Fachkräfte ersetzen.

Simones Aufgabe bei Trans-Ident

Simone Kurz ist Außendienst Beauftragte für Trans-Ident und selbst transexuell. Seit mehreren Jahren ist sie mittlerweile Würzburger Außenbeauftragte des bundesweiten Vereins Trans-Ident. Sie kümmert sich ehrenamtlich um transsexuelle Menschen jeden Alters und deren Angehörige und berät sie bei Identitäts- und Rechtsfragen. Einmal im Monat gibt es ein Gruppentreffen im Schwul-lesbischen Zentrum im Nigglweg 2 in Würzburg. „Jeder ist herzlich willkommen, egal wie alt, woher und ob transsexuell oder nicht.“

Simone Kunz betreut Menschen am Telefon und verweist diese zum Beispiel an Psychologen, da sie selbst keine psychologische Beratung vornehmen darf. Jedoch darf sie betroffenen Personen durchaus Ratschläge geben oder sie zu den offenen Gruppentreffen einladen.

Häufig gestellte Fragen

Die meisten Anrufer haben Identitiäts- und Rechtsfragen. Sie wollen wissen, wo sie Hilfe bekommen und welche therapeutischen Anlaufstellen es gibt. Andere wiederum wollen über die gesetzliche Lage aufgeklärt werden. Auch möchten viele wissen, wie lange man sich in therapeutische Behandlung begeben muss um schließlich eine Hormonbehandlung zu erhalten. Oftmals möchten Anrufer auch einfach über die einzelnen Begrifflichkeiten wie Transvestit o.ä. aufgeklärt werden, um ihrer Identität ein Stück weit näher zu kommen.

Gruppentreffen Würzburg

Die Selbsthilfegruppe Trans-Ident Würzburg trifft sich jeden ersten Samstag im Monat von 16.15 bis 18.15 Uhr im WUF – Schwul-lesbischen Zentrum Würzburg, im Nigglweg 2 in 97080 Würzburg (siehe Routenplaner). Parkmöglichkeit besteht in unmittelbarer Nähe. Im Anschluss an die Gruppensitzung trifft sich die Gruppe noch zu einem gemütlichen Ausklang in einer nahe gelegenen Gaststätte.

Die Treffen kommen jedes Mal sehr gut an. Viele interessante und auch ausführliche Diskussionen und Gespräche ergeben sich. Oftmals muss Simone die offene Runde sogar ausdrücklich beenden, da sonst kein Ende in Sicht wäre.

Kommende Termine & Kontakt

Zu den ersten Treffen kamen damals fünf bis sechs Leute. „Heute“, erzählt Simone stolz, „kommen regelmäßig 35 Personen, die sich an den aktuellen Disskussionsthemen beteiligen. Betroffene tauschen sich vor Ort über ihren Alltag aus. Für jedes Treffen bereitet Simone ein Gesprächsthema vor, über dass dann den Abend hinweg diskutiert wird. Das letzte Thema befasste sich mit der eigenen Transexualität im Beruf, der Familie und in der Freizeit. „Das Thema ist toll angekommen“, freut sich Simone. „Jeder ist herzlich willkommen, egal wie alt, woher und ob transsexuell oder nicht“, lädt sie ein.

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