Zufahrtsblockierung für Fahrzeuge feste Sicherheitspoller. Foto: Pascal Höfig
Zufahrtsblockierung für Fahrzeuge feste Sicherheitspoller. Foto: Pascal Höfig

Versenkbare Poller sollen Einfahrt in Innenstadt sperren

Am Dienstag, den 21. November, hat der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Schweinfurt 15.000 Euro für die Planung und Konzeption von versenkbaren Pollern in der Innenstadt genehmigt. Das Thema wurde seit 2013 immer mal wieder im Stadtrat diskutiert und nun, laut der Stadt, isoliert eingebracht, um die Sicherheit der Veranstaltungen im Innenstadtbereich zu erhöhen. Aktuell geht die Stadt Schweinfurt von 5 bis 7 Pollerreihen aus. Dies hänge allerdings von der Planung ab. Das Konzept soll dem Stadtrat voraussichtlich im Mai/Juni 2018 zur letztendlichen Entscheidung vorgelegt werden.

Voraussichtliche Standorte

Die Standorte der Poller stehen noch nicht konkret fest. „Hier muss erst eine Detailplanung durchgeführt, insbesondere das unter der Straße liegende Leitungsnetz muss genau angeschaut werden“, so die Stadt Schweinfurt. Liegen Leitungen unter einem Standort, wäre eine Installation der Einfahrtssperren mit einem erheblicheren finanziellen Aufwand verbunden, bzw. teilweise gar nicht möglich. Dann müsse man laut der Stadt Alternativen suchen. Als Standorte für die Poller sind derzeit angedacht: Brückenstraße nach Kreuzung Judengasse/Rittergasse, Rückertstraße nach Einmündung Krumme Gasse/Burggasse, Metzgergasse vor Spitalstraße, Marktplatz Nordseite Busfahrspur, Spitalstraße Westseite, ggf. Lange Zehntstraße Nordseite, ggf. auch Roßmarkt Westseite (Jägersbrunnen).

Sicherheit der Veranstaltungen erhöhen

Die versenkbaren Poller, die 2013 aufgrund der Regelung des Lieferverkehrs ins Gespräch gebracht wurden, sollen in erster Linie der Sicherheit der innerstädtischen Veranstaltungen dienen. Laut der Stadt Schweinfurt ist dabei allerdings wichtig, dass es keine Hinweise auf konkrete Gefahrenlagen gibt: „Allerdings gebietet auch aus Sicht der Polizei die abstrakte Gefährdungssituation das Ergreifen von Schutzmaßnahmen. Das geschieht dieses Jahr provisorisch mittels Betonblöcken; aus stadtgestalterischen und Praktikabilitätsgründen soll aber auf eine bauliche Lösung gesetzt werden“. so die Pressestelle der Stadt Schweinfurt auf unsere Nachfrage.

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