Vorsätze für 2018. Foto: Pascal Höfig
Vorsätze für 2018. Foto: Pascal Höfig

Vorsätze, die zum Scheitern verurteilt sind

Und da ist es, das neue Jahr. Eigentlich hatte man sich doch so viel für 2017 vorgenommen. Und doch murmelt man wieder an Silvester die neuen guten Vorsätze in sein Sektglas. Endlich mehr Sport treiben, weniger trinken und rauchen und sich gesünder ernähren. Fast genauso sicher wie der gute Vorsatz zum Jahreswechsel ist sein Scheitern. Haben wir wirklich kein Durchhaltevermögen? Wieso nehmen wir uns überhaupt Jahr für Jahr etwas vor, um dann am Jahresende enttäuscht zu sein? Es wird einen aber auch nicht leicht gemacht, die wackeren Versuche zur Selbstverbesserung durchzuziehen.

Mehr Sport und Bewegung

Sport hält fit und gesund, steigert die Konzentration und hilft, dass wir uns besser fühlen. Mit dem neuen Jahr erleben die Fitnessstudios im Januar einen Boom, denn schließlich will man ja sofort loslegen. Und dann das: Mit dieser fiesen Erkältung kann man nicht zum Sport. Die Freundin hat keine Zeit und allein will man auch nicht gehen. Zum Joggen ist es viel zu kalt, außerdem ist es im Schweinfurter Stadtwald zu dieser Jahreszeit einfach zu dunkel. So schwinden sie dahin – die sportlichen guten Vorsätze.

Gesündere Ernährung

Ein weiterer beliebter Vorsatz ist eine gesündere Ernährung. Die Lieblingsjeans spannt und außerdem macht es sich auch am Geldbeutel bemerkbar, wenn man immer zum Bäcker und Chinesen rennt. Deshalb soll die Ernährung umgestellt werden. Mehr Obst und Gemüse frisch vom Schweinfurter Wochenmarkt und Wasser anstatt Cola, dass klingt doch einfach. Aber auch dieser Vorsatz wird uns erschwert. Die Kollegin backt halt die besten Kuchen und dann lädt die Freundin auch noch zum All-you-can-eat im Asia Palast ein. Verflixt!

Weniger Rauchen und Alkohol trinken

Das ist aber jetzt wirklich die letzte Zigarette, ab dem neuen Jahr hör ich endlich auf mit der Qualmerei! Man spart einen Haufen Geld, tut was für seine Gesundheit und stinkt nicht mehr – so der Plan. Wäre da nicht dieser Gruppenzwang. Der Kollege will nicht allein vor die Tür, na gut dann komm ich eben mit. Ach Mist, ich hätte die Cocktail-Happy Hour im Chumbos nicht ausnutzen sollen, jetzt bin ich angetrunken und dreh mir doch wieder Eine. Und morgen bin ich auch noch auf eine WG-Party eingeladen. Da kann ich ja nicht nur Tee und Wasser trinken. Naja, übermorgen zieh ich es dann durch!

Ausreichend schlafen

Ja Mutti, im nächsten Jahr geh ich früher ins Bett und schlaf endlich mehr! Auf Dauer kann man sich besser konzentrieren und hat ein stärkeres Immunsystem – also nur vorteilhaft. Super, die 2. Staffel der Lieblingsserie ist sogar noch besser als die erste. Also, eine Folge geht noch. Hm, die Musik im Pure Club ist heute aber gut, eine Stunde kann ich noch bleiben. Aber morgen geh ich wirklich früh ins Bett! 

Geld sparen

Sparen ist schon wichtig, denn man weiß ja nie, was mal auf einen zukommt. Da ist es praktisch, etwas zur Seite gelegt zu haben. Jetzt haben sie doch tatsächlich Sale in der Stadtgalerie, gut da spart man ja auch! Auch wenn man selbst backt, spart man deutlich mehr Geld, als jedes Mal einen Kuchen zu kaufen. Aber die Kuchen im Bort sind so lecker, da kann niemand wieder stehen.

Jaja, im neuen Jahr sollte doch alles anders werden und vor allem besser. Gut das es nächstes Jahr wieder ein neues Jahr gibt!

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