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Baustelle. Symbolfoto: Pascal Höfig
Baustelle. Symbolfoto: Pascal Höfig

Ein verletzter Bauarbeiter und über 100.000 Euro Schaden

Auf der Baustelle einer Altbausanierung in der Friedhofstraße in Röthlein ist es in der Nacht zu Dienstag zu einer Verqualmung gekommen. Derzeit steht die Ursache hierfür noch nicht fest.

Bei Löschversuchen hat sich ein Arbeiter vermutlich eine leichte Rauchgasintoxikation zugezogen und wurde vom Rettungsdienst vorsorglich in ein Schweinfurter Krankenhaus gebracht.

Erdgeschoss total verqualmt

Die Feuerwehren aus Heidenfeld, Grafenrheinfeld und Röthlein waren mit einem Großaufgebot am Einsatzort. Dabei mussten die Floriansjünger zum Teil mit Atemschutz vorgehen.
Gegen 7.40 Uhr erschienen am Dienstagmorgen zwei Arbeiter im Alter von 51 und 27 Jahren auf der Baustelle, um ihre am Vortag begonnenen Arbeiten fortzusetzen.

Dabei erkannten sie sofort, dass das komplette Erdgeschoss total verqualmt war. Als der Ältere dann noch ein Glutnest erkannte, begann er sofort, es mit Wasser zu bekämpfen. Dabei atmete er scheinbar Rauch ein und klagte später über starke Übelkeit.

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Über 100.000 Euro Sachschaden

Wie es zu der Verqualmung gekommen ist, steht derzeit noch komplett in den Sternen. Als die Eigentümerin am Vortag gegen 19 Uhr nochmals an der Baustelle war, war hier noch alles in Ordnung.

Die Arbeiter hatten gegen 15.30 Uhr die Baustelle verlassen. Zuvor wurde von ihnen der Parkettboden mit sogenanntem Magicöl eingelassen. Dieses ist laut Beschreibung leicht entzündlich.

Nach ersten vorsichtigen Einschätzungen wird der Schaden am Gebäude auf mindestens 100.000 Euro geschätzt.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.
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