Symbolbild Erkältung - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Erkältung - Foto: Pascal Höfig

Influenza-Welle in Schweinfurt: So schützt man sich vor Infektionen

Influenza, Grippe, Erkältung – diese Worte sind derzeit in aller Munde. In der kalten Jahreszeit sind die Erreger nun mal am meisten verbreitet und die Wartezimmer der Ärzte voll, voller, am vollsten! Während eine Erkältung zwar nervt, ist sie in der Regel nach einigen Tagen gut überstanden. Anders verläuft meist die Influenza, eine Viruserkrankung, der die Atemwege befällt und dabei mit hohem Fieber, Schwäche und extremen Krankheitssymptomen einhergeht – und für geschwächte und ältere Menschen sogar tödlich enden kann.

Bereits 107 gemeldete Influenzafälle

Auch in Schweinfurt ist die Grippewelle angekommen, zwar glücklicherweise nicht so ausgeprägt wie andernorts aber trotzdem sind auch hier die Wartezimmer der Ärzte voll. Bis einschließlich 27. Februar wurden in diesem Jahr laut Landratsamt Schweinfurt bereits 107 nachgewiesene Influenza-Fälle gemeldet, davon 81 im Landkreis und 26 Fälle in der Stadt.

Im vergangenen Jahr 2017 gab es laut Auskunft des Landratsamts Schweinfurt insgesamt 125 Influenzafälle. 33 Fälle hiervon in der Stadt und 92 Fälle im Landkreis. Die Zahlen zeigen, dass derzeit schon fast so viele Fälle vorliegen, wie im gesamten letzten Jahr.

Wie schützen sich Ärzte?

Die Tipps zum Schutz vor einer Infektion für alle Bürger sind das eine, aber wie sieht es denn eigentlich bei den behandelnden Ärzte aus? Die wichtigsten Vorsorgemaßnahmen sind die Grippeschutzimpfung und eine sorgfältige Händehygiene. In den Behandlungs- und Praxisräumen ist zudem eine adäquate Flächendesinfektion und häufiges Lüften erforderlich.

Tipps, wie man sich und andere vor einer Infektion schützt

Das Gesundheitsamt empfiehlt die Schutzmaßnahmen und allgemeinen Hygieneregeln, die auch das Robert-Koch-Institut aufführt, zu beachten:

  • Häufiges Händewaschen mit Seife
  • In den Ärmel husten oder niesen, um die Ausbreitung der infektiösen Tröpfchenwolken zu begrenzen
  • Verwendung von Papiertaschentüchern, die nur einmal benutzt werden
  • Wer die Hände von den Schleimhäuten der Nase, des Mundes und der Augen fernhält, schützt sich vor Infektionen
  • Temperaturangepasste Kleidung sowie ein allgemein stärkender Lebenswandel mit gesunder Ernährung, ausreichend Schlaf und Abhärtung des Körpers tragen zur Gesundheit bei
  • Kranke sollten im eigenen Interesse, aber auch im Interesse ihrer Mitmenschen zu Hause bleiben
  • Abstand halten als eine der wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen: Ansteckung erfolgt am ehesten dort, wo viele Menschen zusammen kommen, wie in Einkaufszentren, öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch bei Festlichkeiten

Einen hundertprozentigen Schutz gibt es dabei natürlich nicht. Daher wünschen wir Euch, dass Ihr gut durch die Grippezeit kommt – und für alle, die es bereits erwischt hat: Gute Besserung!

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