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Ver.di Warnstreik. Symbolfoto: Pascal Höfig
Ver.di Warnstreik. Symbolfoto: Pascal Höfig

Verdi macht Druck: Große Warnstreiks in Mainfranken

Am morgigen Mittwoch, 21. März, ruft die Gewerkschaft ver.di zu Warnstreiks im öffentlichen Dienst auf. Auch in Schweinfurt wird es einen Demozug geben. „Die tägliche Leistung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst muss endlich honoriert werden“, so Sinan Öztürk, Bezirksgeschäftsführer der ver.di Schweinfurt.

Hintergründe

Ver.di fordert 6 Prozent, aber mindestens 200 Euro, mehr Lohn und für die Auszubildenden eine Einkommenserhöhung um 100 Euro und eine verbesserte Übernahmeregelung. Die Arbeitgeber haben auch in der 2. Verhandlungsrunde kein Angebot vorgelegt und bezeichnen die Forderung als „viel zu hoch und in der Struktur schädlich“, so heißt es in einer Pressemitteilung von ver.di.„Wir sind entsetzt. Bereits zwei Verhandlungsrunden sind verstrichen. Die Arbeitgeber haben immer noch kein Angebot auf den Tisch gelegt. Wir hören immer nur unsere Forderungen seien viel zu hoch und in der Struktur schädlich. Das ist kein guter Stil“, so Öztürk.

Wo wird gestreikt?

In Schweinfurt werden laut ver.di Kommunalverwaltungen der Region, Krankenhäuser, die Bundeswehrstandorte in Wildflecken und Hammelburg, die Stadtwerke Schweinfurt, die Wasserstraßen- und Schifffahrstverwaltung und der Servicebetrieb Bau und Stadtgrün zum Streik aufgerufen.

Der Demozug startet um ca. 9 Uhr am Leopoldina, zieht über den Parkplatz an den Wehranlagen zum Markt, dem Albrecht-Dürer-Platz und endet schließlich gegen 10 Uhr am Schillerplatz.

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