Banner
Der Rat der Region Mainfranken. Foto: Region Mainfranken GmbH, Rudi Merkl
Der Rat der Region Mainfranken. Foto: Region Mainfranken GmbH, Rudi Merkl

Mainfranken wird Regiopolregion!

In ihrer Sitzung auf dem Kreuzberg am 20. März hat die Gesellschafterversammlung der Region Mainfranken GmbH eine neue Dimension der regionalen Zusammenarbeit in Form der Regiopolregion Mainfranken definiert. Ausgangspunkt der Initiative der Standortagentur war die Einstufung Würzburgs als Regiopole im Landesentwicklungsprogramm Bayern (LEP) und die dort verankerte Möglichkeit zur Schaffung eines Kooperationsraums zur Intensivierung der Stadt-Land-Partnerschaft.

Bestehende Kooperation festigen

Eben jener Kooperationsraum wird sich künftig – so die Entscheidung der Gesellschafterversammlung – als Regiopolregion Mainfranken positionieren und in ihrer geografischen Dimension die beiden kreisfreien Städte Würzburg und Schweinfurt sowie die sieben mainfränkischen Landkreise umfassen. Was die konkrete inhaltliche Ausgestaltung der neuen Raumordnungspartnerschaft anbelangt, so wird diese in den kommenden Monaten definiert werden, mit dem Ziel, die bestehende Kooperation unter dem Dach der Region Mainfranken GmbH weiter zu festigen.

Neue Qualitätsstufe

„Durch die Konstituierung dieser Raumordnungspartnerschaft werden wir eine neue Qualitätsstufe regionaler Zusammenarbeit erreichen. Es freut mich sehr, dass der Freistaat Bayern unsere Initiative zur Stärkung der sich funktional sehr gut ergänzenden Städteachse Würzburg-Schweinfurt sowie der sieben Landkreise ausdrücklich begrüßt. Mit dem Prädikat Regiopolregion ist nicht nur ein enormer Bedeutungsgewinn und Wettbewerbsvorteil Mainfrankens gegenüber vergleichbaren Wirtschaftsstandorten verbunden, etwa wenn es um zentralörtliche Funktionszuweisungen wie Forschungseinrichtungen geht. Es eröffnet auch die einmalige Chance einer bundesweiten und internationalen Profilierung“, so Oberbürgermeister Sebastian Remelé, Vorsitzender der Region Mainfranken GmbH.

Win-Win-Situation

„Auch dank einer starken Interessensvertretung durch den Rat der Region ist es gelungen, die Landesplanung um das neue Konzept der Regiopolregion zu erweitern und damit den Nordwesten Bayerns auch landesplanerisch zwischen den benachbarten Metropolen zu stärken. Ich sehe hierin eine klare Aufwertung und neue Entwicklungsperspektive für die bislang bereits erfolgreiche Zusammenarbeit in der Region“, ist sich Oberbürgermeister Christian Schuchardt sicher.
Laut Landrat Wilhelm Schneider ergebe sich dadurch eine Win-Win-Situation für das gesamte Standortsystem Mainfranken – egal ob ländlich oder städtisch geprägte Bereiche: „Ziel ist es, die gemeinsame positive Entwicklung der Region weiter voranzutreiben. Dazu müssen wir die spezifischen Kompetenzen der einzelnen Teilräume so nutzen, dass ein Mehrwert für alle entsteht.“

Rectangle
topmobile2

Die Region Mainfranken GmbH – Hintergründe

Als Standortagentur der sieben mainfränkischen Landkreise, der beiden kreisfreien Städte Würzburg und Schweinfurt sowie der Wirtschaftskammern bündelt die Region Mainfranken GmbH die regionalen Kräfte in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zur Positionierung Mainfrankens im nationalen und internationalen Standortwettbewerb. Durch zielorientiertes Standortmarketing wird Mainfranken für potenzielle Fachkräfte, Investoren und Interessenten sichtbar.
Gesellschafter der Region Mainfranken GmbH sind neben den beiden kreisfreien Städten Würzburg und Schweinfurt die Landkreise Bad Kissingen, Haßberge, Kitzingen, Main‐Spessart, Rhön‐Grabfeld, Schweinfurt und Würzburg sowie die IHK‐Würzburg‐Schweinfurt und die Handwerkskammer für Unterfranken.

Der Rat der Region Mainfranken – Zusammensetzung

Mitglieder des Rats der Region Mainfranken sind die Oberbürgermeister und Landräte der Gesellschafterkommunen, Vertreter der IHK Würzburg-Schweinfurt und der Handwerkskammer für Unterfranken, die mainfränkischen Mitglieder der Staatsregierung und des Bayerischen Landtags, die mainfränkischen Mitglieder des Deutschen Bundestages und des Europäischen Parlaments, die Präsidenten von Uni und FHWS, der Regierungs- und Bezirkstagspräsident Unterfrankens, der Bezirksvorsitzende des bayerischen Gemeindetags sowie ein Vertreter des DGB Region Schweinfurt-Würzburg.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemeldung der Region Mainfranken GmbH.

Banner 2 Topmobile