Illustrators Foto: Foto Stürzenberger
Illustrators Foto: Foto Stürzenberger

„Illustrators“: Eine Mischung aus Indie, Electro und guter Laune

Die Band Illustrators aus dem Landkreis Bad Kissingen wurde Ende 2012 gegründet und besteht aus den vier Jungs Marcel, Marius, Maxi und Lukas. Mit ihrer Mischung aus Indie und Electro überzeugen die Bandmitglieder besonders bei ihren Live-Auftritten mit ihren charakteristischen Sounds und ihrer einzigartigen Bühnenshow. Zudem haben alle Schweinfurter in diesem Sommer die Chance die Band im Juni bei Umsonst und Draußen in Würzburg zu erleben.

SW City (SC): Wann, wo und wie wurde eure Band gegründet?

Maxi: Durch die ziemlich zeitgleiche Auflösung unserer beiden Vorgängerbands „Mustache Madness“ (in der Marius und Maxi spielten) und „Bagdad On The Dancefloor“ (Lukas‘ und Marcels Projekt) sind wir alle vier 2012 musikalisch „arbeitslos“ geworden und haben uns (anfangs noch zu dritt) irgendwann Ende 2012 bei Marius Zuhause zusammengetan, um ein bisschen zu jammen. Von Anfang an war aber klar, dass wir noch einen Sänger brauchten, der mit Marcel kurze Zeit später gefunden wurde.

SC: Wie seid ihr auf den Namen “Illustrators” gekommen?

Maxi: Da gibt es gar keine besondere Geschichte zu, wir waren einfach auf der Suche nach einem gut klingenden Bandnamen, der kurz und prägnant ist. Dabei finden wir außerdem den Aspekt interessant, dass man ja nicht nur Dinge zeichnerisch „illustrieren“, sondern dass man den Begriff auch in andere künstlerische Bereiche übertragen kann, d.h. wir entwerfen und zeichnen musikalisch, textlich und visuell unseren eigenen Musik-Kosmos.

SC: Welche besonderen Eigenschaften haben eure Bandmitglieder?

Marius: Unsere Fans denken bei dieser Frage bestimmt zuerst hieran: Unser Sänger hat einen sehr ausgeprägten und markanten Bartwuchs! Und meine beiden anderen Kollegen schwingen dazu auf der Bühne gerne und teilweise recht wild das Tanzbein! Ich denke man sieht uns allgemein auf der Bühne an, dass wir uns lange kennen und vertraut miteinander sind. Das ist eine besondere Eigenschaft von uns als Band.

Illustrators Foto: Dani Straßner

Illustrators Foto: Dani Straßner

SC: Aus welchen Gründen habt ihr eure Musikrichtung gewählt?

Lukas: Indie ist das Genre, das jeder von uns gerne hört, besonders zu der Zeit als wir die Band gegründet haben. Damals haben wir eigentlich keine bewusste Entscheidung getroffen, genau diese Musik zu machen. Wahrscheinlich war Indie einfach der kleinste gemeinsame Nenner für uns und deshalb haben viele Riffs und Melodien unserer Songs diesen typischen Indie-Touch. Darüber hinaus bringt aber auch jeder von uns seine eigenen Ideen und Vorlieben mit in die Musik ein.

Maxi experimentiert zum Beispiel viel mit elektronischen Elementen, weswegen wir bereits ein stattliches Equipment an Synthesizern und Drumpads gesammelt haben, die wir auch live einsetzen. Ich spiele auch gerne mal einen funkigen Bass und Marcel ist ein großer Beatsteaks Fan, woher er Inspiration für seine Gesangsmelodien gewinnt. Ich denke, das hört man auch unseren Songs an, die sich teilweise vom Klangbild sehr unterscheiden. Deshalb würden wir uns auch nicht nur auf das Genre Indie festnageln lassen.

SC: Mit euren einzigartigen Auftritten konntet ihr die Herzen eurer Fans schon oft für euch gewinnen. Was war rückblickend das erfolgreichste Konzert für euch?

Marcel: Nicht zwingend das erfolgreichste, doch eines der schönsten Konzerte, die wir hatten, war unser Überraschungsgig auf der Hochzeit unseres Gitarristen Maxi letztes Jahr.

SC: Und jetzt die Gegenfrage: Was bringt euch dazu auch bei Rückschlägen nicht aufzugeben?

Marcel: An eine derart schlechte Aufführung kann ich mich gar nicht erinnern. Das liegt vielleicht auch daran, dass wir die Musik als Hobby und Ausgleich zum Alltag sehen. Da wir uns nur noch selten zu Gesicht bekommen, wird unsere gemeinsame Zeit in der Band gleichermaßen mit gezieltem Arbeiten an den Songs und Spaß gefüllt. Da ist gar keine Zeit für schlechte Laune…

Lutzi! Festival Foto: Dani Straßner

Lutzi! Festival Foto: Dani Straßner

SC: Wie kommt man eigentlich an Aufträge?

Maxi: Das ist ganz unterschiedlich, mal wird man (meistens per Mail) angefragt, mal bewirbt man sich aktiv für Gigs bei den Veranstaltern oder Konzertagenturen. Natürlich haben wir auch ein über die Jahre gewachsenes Netzwerk, auf das wir zugreifen können. Eine Zeitlang hatten wir auch einmal einen Booker aus Berlin, der für uns die Konzertplanung übernehmen sollte. Das ging aber bis auf wenige Ausnahmen so richtig in die Hose, sodass wir so schnell es ging die Reißleine gezogen haben und die Zusammenarbeit beendet haben.

SC: Wo spielt ihr als nächstes?

Maxi: Wir spielen diesen Sommer auf einigen Festivals in Bayern und Hessen, z.B. bei den Hochschultagen in Fulda am 25. Mai, auf dem StuStaCulum Festival in München am 2. Juni und auf dem Bardentreffen in Nürnberg Ende Juli. Was für alle Schweinfurter und Würzburger eventuell interessant ist : Wir sind auf dem „Ab geht die Lutzi“ Festival in Rottershausen am 9. Juni und beim U&D in Würzburg am 23. Juni zu sehen.

SC: Warum sollte man unbedingt euer Konzert besuchen?

Marcel: Weil wir unsere Freude am Musizieren auf das Publikum übertragen.

SC: Wo war euer coolster Auftritt in Schweinfurt?

Marius: In Schweinfurt direkt haben wir bisher zweimal im ehrwürdigen Stattbahnhof gespielt, einmal beim Blowout Festival und einmal beim Rockcheck. Die Auftritte dort haben beide sehr viel Spaß gemacht, sodass wir jetzt keinen explizit hervorheben würden.

SC: Wo trefft ihr euch außerhalb eurer Bandproben am Liebsten?

Marius: Da wir schon vor der Zeit unserer Band eng befreundet waren und das natürlich auch immer noch sind, verbringen wir auch gerne Zeit zusammen außerhalb des Proberaums! Dadurch, dass wir mittlerweile in verschiedenen Städten verstreut sind, sieht man sich jedoch seltener und wenn dann versuchen wir gemeinsame Wochenenden in der Heimat immer mit einer Probe zu verbinden. Ansonsten wenn möglich auf anderen Konzerten, Partys oder man besucht sich auch mal in der neuen Heimatstadt eines Bandkollegen.

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