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Ein Foto von "white aesthetic" Eliza. Foto: Eliza Schneider
Ein Foto von "white aesthetic" Eliza. Foto: Eliza Schneider

Eliza begeistert über 10.000 Follower auf Instagram

Von der Schule in Schweinfurt, nach Würzburg auf die FOS für Gestaltung und jetzt mitten im Studium für Produktdesign in Darmstadt: Eliza hat die Kreativität und den Sinn für das Schöne im Blut und das zeigt sie mit ihrem ganz eigenen Stil auf Instagram unter dem Namen „white aesthetic“. Wir haben mit ihr ein Interview geführt und sie gefragt, was genau sie macht und wie sie es geschafft hat über 10.000 Follower für sich zu gewinnen.

Eliza im Interview

Schweinfurt City (SwC): Seit wann bist Du auf Instagram aktiv?
Eliza: Auf Instagram bin ich eigentlich schon seit 5 Jahren angemeldet, die ersten drei Jahre habe ich jedoch nur sporadisch ein paar Urlaubsbilder und Bilder mit Freunden gepostet. Vor zwei Jahren hab ich dann bei einer Fahrradfirma ein Praktikum gemacht, die mir am Ende einen Job angeboten haben. Dort habe ich dann eine Zeit lang den Instagram-Account verwaltet. Gleichzeitig habe ich dann meinen eigenen Blog gestartet und angefangen, Lifestyle und Modebilder zu posten. Das war vor ziemlich genau zwei Jahren.

SwC: Wie hast du es geschafft, knapp 10k Follower auf Instagram aufzubauen?
Eliza: Ein bestimmtes Ereignis gab es eigentlich nicht. Es hat sich in den letzten zwei Jahren nach und nach aufgebaut. Um organisch und kontinuierlich zu wachsen, muss man ziemlich aktiv sein und mit den Followern interagieren.

SwC: Was zeigst du Deinen Followern auf Instagram?
Eliza: Mein Schwerpunkt liegt auf Mode und Design. Da ich mich auch in meinem Studium täglich mit Design beschäftige, ist das sogar nicht nur mein Hobby, sondern (hoffentlich) in Zukunft auch mein Beruf. Ansonsten poste ich auch mal gerne ein Bild mit Freunden und ziemlich oft muss auch mein Hund herhalten.

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SwC: Du bezeichnest dich selbst als “minimalismlover”. Was genau fasziniert dich daran?
Eliza: Minimalismus ist natürlich eine Definitionssache. Zum Beispiel bin ich in der Hinsicht minimalistisch, dass ich total gerne monochrome und puristische Outfits trage und meine Wohnung mit möglichst wenigen Farben gestalte. Das finde ich vor allem deshalb angenehm, da man sich nicht an irgendwelchen Farbtrends orientiert und man sich so nicht alle paar Jahre eine neue Einrichtung kaufen muss, um top aktuell zu sein. Allerdings bin ich nicht in jeglicher Hinsicht minimalistisch, da ich auch total gerne mal eine kitschige Tasche zu meinem Outfit trage oder in meiner Wohnung auch einen verschnörkelten, goldenen Spiegel aufhänge.

white aesthetic Foto: Eliza Schneider

Ein Foto von „white aesthetic“ Eliza. Foto: Eliza Schneider

SwC: Bekommst Du von Unternehmen Aufträge, ihre Produkte zu bewerben oder ist Instagram für dich ein rein privates Hobby?
Eliza: Social Media Marketing ist mittlerweile für Unternehmen eine total beliebte und wirtschaftlich erfolgreiche Marketingstrategie. Einen Blog zu führen und aufzubauen, hört sich immer total easy an, aber es steckt doch ziemlich viel Arbeitsaufwand dahinter. Klar blogge ich auch, weil es mir total Spaß macht, jedoch würde sich der Arbeitsaufwand nicht lohnen, wenn ich alles nur unentgeltlich machen würde.

Ich arbeite allerdings nur mit Firmen zusammen, deren Produkte mir wirklich gefallen. Ich finde, man sollte als Blogger immer versuchen, seinem Stil treu zu bleiben und sich nicht von Firmen kaufen zu lassen. So finde ich, sollte man Kooperationen, bei denen man zwar viel Geld verdient, mit deren Produktion man sich jedoch nicht identifizieren kann, nicht annehmen – das wirkt nämlich nicht gerade authentisch.

SwC: Wie viele Bilder sollte man mindestens pro Woche posten, um erfolgreich zu werden und zu bleiben?
Eliza: Es ist schon wichtig, regelmäßig zu posten, d.h. 5-7 Bilder die Woche in regelmäßigen Abständen. Noch wichtiger ist es mir jedoch, qualitativ hochwertigen Content zu kreieren.

 

SwC: Warum sollte man Dir unbedingt folgen?
Eliza: Mein Account ist, denk ich, vor allem für jüngere Leute interessant, die finanziell noch eingeschränkt sind und die sich die Luxus Marken-Outfits der großen Blogger nicht leisten können. Meine meisten Kleidungsstücke kommen von der Stange oder aus Vintagegeschäften. Außer ein paar wenige Designerteile, sind meine Looks für junge Leute gut finanzierbar.

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SwC: Was machst du am liebsten, wenn Du mal nicht auf Instagram unterwegs bist?
Eliza: Am liebsten verbringe ich natürlich Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden. Außerdem reise ich für mein Leben gerne und liebe es, mich in der Natur aufzuhalten. Außerdem hatte ich schon immer sehr viel Spaß daran, mich handwerklich auszutoben. Seitdem ich die Gestaltungsfachoberschule in Würzburg besucht habe und mich nun auch in meinem Studium für die Kreativbranche entschieden habe, macht es mir nun noch mehr Spaß, zum Beispiel Möbel oder Dekoobjekte selbst zu entwerfen und zu bauen und Bilder zu malen.

white aesthetic Foto: Eliza Schneider

Ein Foto von „white aesthetic“ Eliza. Foto: Eliza Schneider

SwC: Was machst du neben dem Instagrammen?
Eliza: Ich studiere im 6. Semester Produktdesign in Darmstadt. Sehr empfehlenswert! In das schöne Unterfranken zieht es mich jedoch schon noch sehr oft zurück.

SwC: Dein Lieblings-Ort in Schweinfurt ist…?
Eliza: Mein Lieblingsort in Schweinfurt ist definitiv der Taschsee in Bergrheinfeld/Grafenrheinfeld. Dort habe ich schon als kleines Kind viel Zeit mit meinen Freunden verbracht und auch heute gehe ich noch fast täglich mit dem Hund meiner Familie dort spazieren, wenn ich in der Heimat bin.

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