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In Zeiten höchster Waldbrandgefahr ist das SEF innerhalb von zwei Minuten abflugbereit. Foto: Regierung von Unterfranken / Flugbereitschaft Unterfranken
In Zeiten höchster Waldbrandgefahr ist das SEF innerhalb von zwei Minuten abflugbereit. Foto: Regierung von Unterfranken / Flugbereitschaft Unterfranken

Waldbrandgefahr: Teilweise höchste Stufe

Der Sommer hat Unterfranken wieder fest im Griff. Das schöne, hochsommerliche Wetter dauert an. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert für den morgigen Mittwoch im Osten Unterfrankens wieder sehr hohe Temperaturen mit sehr langer Sonnenscheindauer. Wegen der weiterhin strukturell großen Trockenheit in weiten Teilen des Regierungsbezirks steigt die Waldbrandgefahr weiter an, so dass sie im Osten Unterfrankens die höchste Stufe des Waldbrandgefahrenindexes des DWD erreicht, so die Regierung von Unterfranken in einer Pressemitteilung.

Vorbeugende Maßnahme

Die Regierung von Unterfranken ordnet deshalb im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken für morgen, Mittwoch, den 4. Juli 2018, die Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den östlichen Teil des Regierungsbezirks an (Befliegung der Ost- Route).

Auch Beobachtung unter der Woche

Zum Hintergrund: Ist die Waldbrandgefahr hoch, erfolgt in der Regel eine Befliegung am Wochenende. Erreicht die Waldbrandgefahr die höchste Gefährdungsstufe (wie aktuell im östlichen Unterfranken) erfolgt die Befliegung auch unter der Woche.

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet dabei in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt (am Wochenende ab 15:00 Uhr, unter der Woche ab 17:00 Uhr). Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen. Bei der so genannten Ostroute (die morgen beflogen wird) werden die Flugplätze Schweinfurt-Süd und Haßfurt genutzt (morgen von Haßfurt aus). Im Rahmen der Luftbeobachtung achten die Luftbeobachter auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall. Die Verkehrsbeobachtung bildet einen zweiten Einsatzschwerpunkt für alle Luftbeobachter.

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Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Regierung trägt Einsatzkosten

Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.

Weitere Informationen zur Luftrettungsstaffel Bayern e.V., Flugbereitschaft Unterfranken im Internet.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Regierung von Unterfranken.

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